26. April 2012 von Carola Muysers
kreative Unternehmerinnen
Heute, Donnerstag den 26.04.2012 findet der bundesweite Aktionstag “Girl´s Day” statt. Seit 2001 können Schülerinnen ab der 5. Klasse Einblick in technische, naturwissenschaftliche und IT- Berufe gewinnen. In ganz Deutschland öffnen Unternehmen, Betriebe, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen. Berlin hat 511 Events im Angebot, die für die berufliche Gleichberechtigung der Zukunft stehen! Der Girl´s Day wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
Im FCZ (FrauenComputerzentrum) Berlin nimmt die Systemadministratorin, Michaela Blomberg die Girl´s mit in ihren Arbeitsalltag. Sie zeigt, was sie macht, wenn es Virenalarm gibt, der Drucker nicht druckt, das Internet ausfällt und Computerprogramme einzurichten sind. Treffpunkt: 9:00 Uhr im FCZB.
Girl´s Day
Girl´s Day, Berlinveranstaltungen
Girl´s Day im FCZ: „Hallo, hier Sysadmina-Ambulanz: Wie kann ich helfen?“
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24. April 2012 von Carola Muysers
kreative Unternehmerinnen

Firefighterin, Berlin-Woman. Soziale Mode, © Berlin-Woman
Der Firefighter ist der Held des 21. Jahrhunderts. Seit 400 Jahren gibt es den Beruf des Feuerwehrmannes. Seine Haupttätigkeiten sind das: Löschen, Bergen und Schützen. Berlin-Woman hat aus dem Firefighter eine Firefighterin gemacht. Die Firefighterin ist Leitbild und Synonym für die engagierte, professionelle und eigenständige Frau. Sie bildet den Auftakt des Labels “Berlin-Woman – soziale Mode. Unternehmerinnenbekleidung nach der Wirtschaftskrise”, das am Donnerstag, den 26.04.2012 vorgestellt wird. Ihr seid herzlich eingeladen!
- Fashion Show: Berlin-Woman. Unternehmerinnenmode nach der Wirtschaftskrise. Soziale Mode von Dr. Carola Muysers zur Gründung eines Fonds für kreative Unternehmen
KAFX check out, Projekt-Abschluss-Event, TAK Theater-Aufbau-Kreuzberg, Prinzenstr. 85f, 10969 Berlin (Moritzplatz), 26.04.2012, 20:00 Uhr
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23. April 2012 von Carola Muysers
Berlin-Mitte
“Kathi” ist DIE ostdeutsche Marke für Backmischungen. Nach der Wende behauptete sie sich auf dem freien Markt und ist heute im Backregal gleich neben Dr. Oetker zu finden. Das Familienunternehmen “Kathi Rainer Thiele GmbH” setzt auf Qualität, Authentizität, Nachhaltigkeit und und Glaubwürdigkeit. Am 25.04.2012 lädt uns das NH-Hotel am Alexanderplatz um 19:00 Uhr ein. Rainer Thiele persönlich wird über Kathi und
- die bewegte Firmengeschichte von der DDR-Zeit über die Wende bis heute
- die hochwertigen, ökologisch streng kontrollierten Produkte
- die Marken- und Firmenphilosophie berichten.
- Außerdem stehen 5 TOP-Produkte zum Probieren bereit.
Das NH-Hotelteam bittet um 1 € Spende, wird die Einnahmen verdoppeln und am 01.05.2012 an das Brandenburger Tierheim „Verlorenes Wasser“ persönlich übergeben.
Thema: Rainer Thiele, Die Familie feiner Backideen, die Rainer Thiele GmbH. Von der Planwirtschaft in die Marktwirtschaft, Vortrag mit Genuss und einer Überraschung
Datum: Mittwoch, den 25.04.2012, 19:00 Uhr, Eintritt frei mit Begrüßungsgetränk und kl. Imbiss
Veranstalter und Ort: NH Berlin Alexanderplatz, Landsberger Allee 26-32, 10249 Berlin. Verbindliche Zusagen an Janina Bachmann-Graffunder, j.bachmann@nh-hotels.com, 030 4226131100
MP
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22. April 2012 von Carola Muysers
die blaue Stunde

Die Schneejungfrau, Foto: BR
In der aktuellen kleinen Serie zur blauen Stunde geht es um La Palma, die grünste der Kanareninseln. Unsere Leserinnen Bärbel und Angela geben 4 informative Impressionen von ihrem 2wöchigen Urlaub auf der „Insel der Entspannung und Gastlichkeit“ wieder. Vielen Dank, und ganz viel Reiselust für alle!
4. Wir statten der Inselhauptstadt einen Besuch ab. Santa Cruz mit seinen 18.000 Einwohnern hat eine interessante Kultur- und Architekturgeschichte. Die kleinen Läden, Tapabars und hippen Designershops befinden sich in altehrwürdigen Bürgerhäusern. Unverkennbares Merkmal sind die hoch angesetzten, reich verzierten Holzbalkone. In unmittelbarer Umgebung liegt Las Nieves, ein kleiner Wallfahrtsort. Von dort aus hat man(n) einen herrlichen Blick auf Santa Cruz. Im Dorf befindet sich die Kirche der verehrten Inselpatronin: das Santuario de Nuestra Senora de Las Nieves. Auf dem Altar glitzert die Figur der Schneejungfrau, deren Gewand mit tausenden Edelsteinen bestickt ist. Alle 5 Jahre wird die Senora de Las Nieves in einer Prozession nach Santa Cruz getragen. Ein weiteres Nahziel ist das Refugio del Pilar. Seit kurzem gibt es hier den ersten Kletterparcours der Kanaren. Unter fachkundiger Anleitung kann jede/r halbwegs Sportliche und Schwindelfreie für ½ Std. diverse Hindernisse zwischen den Bäumen bewältigen (18 €). Es gäbe noch sehr viel zu erzählen, doch macht eure eigenen Erfahrungen! Also, wer sich im Urlaub einen gesunden Mix zwischen Sonne, Strand und Aktivitäten gönnen möchte, ist hier goldrichtig.
Fin!
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21. April 2012 von Carola Muysers
Die BILD-Zeitung (*1952) ist mit 2,5 Mio verkauften Expl. die auflagenstärkste Zeitung in Deutschland. Regelmäßig rügt der dtsch. Presserat ihre Verstöße gegen das Persönlichkeitsrecht. Die BILD tangiert das nicht, ihre sensationserpichte Berichterstattung kennt keine gesellschaftliche Ethik und Verantwortung. Zum 60. hat sie sich etwas besonderes ausgedacht:
Im Juni will der Springer-Konzern zum 60. Geburtstag der BILD eine gigantische Werbemaßnahme starten. Jeder der 41 Mio. Haushalte in Deutschland erhält ein Gratis-Exemplar der BILD. Und das ungefragt. Das Compact-Portal ruft in einer sehr gut organisierten Aktion “Keine BILD in meinem Briefkasten” zur Verweigerung der Zustellung auf. Die Maßnahme wird den Springer-Konzern nicht nur vor das Problem der unerlaubten Werbezustellung stellen. Mehr dazu und zur Unterschriftenliste bei “Keine BILD in meinem Briefkasten“.
Wer spendet, unterstützt zu 2/3 den Watchblog: Bildblog, der seit 2004 die Verstöße der Yellow Press gegen den Presse-Kodex kenntlich macht!
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20. April 2012 von Carola Muysers
kreative Unternehmerinnen

Rita in Palma und Angela Merkel am 18.4.2012, Foto: Berlin-Woman
Sie hätte früher auch gehäkelt, teilte Angela Merkel bei der Preisverleihung des startsocial-Wettbewerbs 2012 mit. Aber nicht deshalb, sondern wegen seiner tollen Integrationsarbeit erhält der Häkelclub “Rita in Palma e.V.” den Sonderpreis der Bundeskanzlerin:
Seit 2010 machen Ann-Kathrin Carstensen und Ana Nuria Schmidt zusammen mit türkisch und arabisch stämmigen Frauen Mode. Unter dem Label “Rita in Palma” produzieren sie Krägen, Söckchen, Kettenanhänger, Tücher, Schals und Halsfliegen im Design orientalischer Häkelkunst. Im Rahmen des startsocial-Programms wurde der “Häkelclub Rita in Palma e.V” gegründet, der die Mitarbeiterinnen der beiden Modesignerinnen organisiert und finanziert. Das Konzept des Modelabels ist up to date: eine tragfähige Kombi aus Vermarktung und Gemeinnützigkeit. Vergangenen Mittwoch wurde “Rita in Palma” mit 6 weiteren Unternehmen beim startsocial-Wettbewerb ausgezeichnet. Auf der damit verbundenen Modenschau im Bundeskanzleramt konnte sich jede/r vergewissern, dass der Sonderpreis der Bundeskanzlerin bei “Rita in Palma” richtig ist. Berlin-Woman hat tüchtig die Daumen gedrückt und freut sich nun riesig für Ann-Kathrin Carstensen, Ana Nuria Schmidt und ihre Mitstreiterinnen!
startsocial. hilfe für helfer
RITA IN PALMA
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18. April 2012 von Carola Muysers
emanzipierte Unternehmerinnen!

Spielgefährten
Endlich wissen wir, warum Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (*1977) mit der realen Geschlechterpolitik in unserem Land nicht vorwärts kommt. Sie war mit ihrem Buch beschäftigt. „Danke, emanzipiert sind wir selber. Abschied vom Diktat der Rollenbilder“ ist soeben im Piper-Verlag erschienen. Das wäre verzeihlich, könnten wir irgendetwas daraus mitnehmen. Doch alles bleibt beim Alten:
In ihrem Buch “Danke, emanzipiert sind wir selber!” ruft Kristina Schröder uns Frauen dazu auf, unsere Rollen frei von Zwängen zu wählen. Das propagierte die Frauenbewegung bereits vor 150 Jahren. Schröder aber leitet daraus weder eine Tradition noch ein Programm ab. Ihr Freiheitsbegriff hat nichts mit dem Kampf gegen das wirtschaftliche Ungleichgewicht der Geschlechter zu tun: Frauen im Angestelltenverhältnis verdienen 24 % weniger und Unternehmerinnen 35 % weniger als Männer. Ihr dient er bloß als Absage an einen unzeitgemäßen, ja hinderlichen Feminismus. Schröder, die als erste Ministerin in der Amtszeit ein Kind geboren hat und gleich nach 3 Monaten wieder an den Arbeitsplatz zurückgekehrt ist, mag insofern recht haben, als dass der Feminismus der 1980er Jahre unangemessene 100 % Frauenmacht einforderte. Da steckte er aber noch in den Kinderschuhen. Wie übrigens Kristina auch, die damals auf dem Schulhof Gummi-Twist gespielt haben dürfte. Zwischenzeitlich hat der Feminismus ein professionelles Spektrum an Denk- und Handlungsangeboten entwickelt. Kristina hingegen ist beim Gummi-Hüpfen stehen geblieben. Nach dem Modell “Flexi” zieht die ausgewiesene Gegnerin der Frauenquote an den Errungenschaften der Emanzipation einfach so lange, bis nichts mehr übrig ist.
Danke Kristina, aber emanzipiert sind wir selber!
Kristina Schröder, Caroline Waldeck: „Danke emanzipiert sind wir selber!“ Piper Verlag, München; 240 Seiten; 14,99 Euro
Kampagne auf “mädchenmannschaft”: Kristina Schröder ist nichtmeineministerin!
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17. April 2012 von Carola Muysers
Berlin-Women

Sinéad 0´Connor, Plattencover: 3 Babies
Sinéad O´Connor (*1966) ist eine irische Musikerin und Sängerin. Ihr Bruder ist der Schriftsteller Joseph O´Connor. Sie studierte Gesang und Klavier, ihre erste Band hieß Ton Ton Macoute. Die Musikerin, die bei Ensign Records unter Vertrag ging, setzte schon früh auf Provokation. Sie trat mit Glatze in ihren Videos auf, verweigerte 1990 einen Auftritt in den USA, weil dort die amerikanische Hymne gespielt wurde, lehnte 1991 den Grammy Award ab, sie sympathisierte öffentlich mit der IRA, zerriss in einer amerikanischen Sendung das Foto von Papst Johannes Paul II. und wich eigenmächtig von der Setliste des Bob Dylon-Konzerts 1992 ab. Ihr Evergreen „nothing compares 2 u “ stammt aus ihrem zweiten Album „I do not want what haven´t got“ von 1990. Ein trauriger Lovesong, der immer und ewig unter die Haut gehen wird. In ihrem Bob Marley-Coversong „War“ ersetzte sie das Wort „racism“ mit dem Begriff „child abuse“, um auf den Kindmißbrauch in der katholischen Kirche hinzuweisen. Ihr aktueller Stil bezieht Elemente aus Folk, Reggae und spiritueller Musik mit ein. Zweimal zog sich Sinéad aus dem Musikgeschäft zurück, studierte Operngesang und Theologie. Auch wechselte die Mutter von 4 Kindern zwischendurch das Genre und spielte in verschiedenen Filmen mit. Die Künstlerin, die Gewalterfahrungen in der Kindheit erlebte, outete sich als manisch-depressiv und sexuell mutipel.
Konzert von Sinéad O´Connor: Donnerstag, den 19.04.2012, 20:30 Uhr, Astra-Kulturhaus, Revaler Str. 99, 10245 Berlin, 30 €
Nothing compares to u
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16. April 2012 von Carola Muysers

Rita in Palma, Modell Ayse, Foto: Rita in Palma
Das Berliner Modelabel RITA IN PALMA, das Berlin-Woman bereits vorgestellt hat, ist für den Preis des startsocial-Wettbewerbs 2012 nominiert. Die Preisverleihung für vorbildliches zivilgesellschaftliches Engagement findet diesen Mittwoch, den 18.04.2012 im Bundeskanzleramt statt.
Das Berliner Label RITA IN PALMA betreibt Avantgardemode und Integrationsarbeit. Zusammen mit arbeitslosen türkischen Frauen produzieren die Diplom-Modedesignerinnen Ann- Kathrin Carstensen und Ana Nuria Schmidt seit 2010 Häkelkunst. Die feinen Häkelarbeiten und das ausgefallene Design der Krägen, Tücher, Söckchen, des Schmucks und weiterer Accessoires wecken Modeerinnerungen und Modeträume. Teil des Labels ist RITAS HÄKELCLUB e.V., der für die Mitarbeit der Migrantinnen und die Pflege ihrer Handwerkstradition zuständig ist. Unter 450 Bewerbern ist RITA IN PALMA mit 24 anderen sozialen Initiativen im bundesweiten startsocial Wettbewerb 2012 nominiert. Am Mittwoch, den 18.04.2012 erhalten 7 der herausragenden Projekte eine Auszeichnung mit einem Preisgeld von 5.000 €. Wir drücken RITA IN PALMA fest die Daumen.
Preisverleihung: 18.04.2012, Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Str.1, 10557 Berlin, 14:00-15:00 Uhr
startsocial. hilfe für helfer
RITA IN PALMA
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15. April 2012 von Carola Muysers
die blaue Stunde

- Caldera de Taburiente, Foto: BR
In der aktuellen Serie zur blauen Stunde geht es um La Palma, die grünste unter den Kanareninseln. Unsere Leserinnen Bärbel und Angela geben 4 informative Impressionen von ihrem 2wöchigen Urlaub auf der „Insel der Entspannung und Gastlichkeit“ wieder. Vielen Dank, und ganz viel Reiselust für alle!
3. Ein Besuch in der Caldera de Taburiente ist ein Muss für „Palmeras auf Zeit“. Hierbei handelt es sich um einen 1,5 km tiefen und 9 km breiten kesselförmigen Erosionskrater im Herzen der Insel, der vor ca.2 Mio Jahren entstand. Heute ist er mit unverwüstlichen starken Kiefern bewachsen, die selbst Waldbrände überstehen. Die Caldera ist Nationalpark und vorbildlich erschlossen. Der kostenlose Eintritt und beginnt mit einem Besuch im Centro de Visitantes. Mit dem Auto können Wanderlustige dann bis zum Aussichtspunkt La Cumbresita fahren und eine leichte 1stündige Tour unternehmen. Geübtere Wanderer/innen wählen zwischen verschiedenen mehrstündigen Touren, rundherum geht es innerhalb von 2 Tagen. Die ganz Sportlichen steigen zum 2.426 m hohen Roque de los Muchachos hoch. Dorthin geht es aber auch mit Mietauto und Nervenkitzel – über zahlreiche Serpentinen von der Ostseite der Insel aus. Die Fahrt führt über Tijarafe und Puntagorda und ist ein herrlicher Tagesausflug mit atemberaubenden Ausblicken auf das Meer. Seit 1985 stehen in Gipfelnähe die weißen Kugelbauten der Observatorio Astrofisico. Wie auf der Nachbarinsel Teneriffa hält man hier Ausschau nach fernen Galaxien. Ein Stück Sci-Fi im Ferienparadies!
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