Alle Beiträge von sabine opderbeck

Ankündigung auf Berlin-Woman – Ludmilla Rudat „Pomerova Art“

Berlin-Mitte

Ludmilla Rudat

 Im Il Mercante del Sud wird der Sonntagsbrunch an diesem Wochenende mit den Kunstwerken von Ludmilla Rudat serviert.

Ludmilla Rudat, eine junge Malerin und Grafikerin kam über die Stationen Köln, London und New York 2006 nach Berlin. Ihre Arbeiten sind vom 15.05. bis zum 16.06.2011 täglich von 10 – 24 Uhr in der Großen Hamburgerstr. 21 in Mitte bei Pasta, Cappuccio und Tiramisù zu sehen. Es sind Einblicke, die „Lange Weile – Kurze Weile“ erfordern, so die Künstlerin. Berlin-Woman wird zur Vernissage am 15.05. 2011 ab 12 Uhr vor Ort sein.

Il Mercante del Sud – Große Hamburgerstr. 21 – Berlin -Mitte, Tel.: 0179 – 9195741, ilmercantedelsud@googlemail.de, Sonntagsbrunch von 11 – 16 Uhr: Erwachsene 8 €, Kinder 5 €

Ludmilla Rudat – Pomerova Art
Ausstellung vom 15.05. – 16.06.2011, Vernissage: Sonntag, den 15. Mai 2011 ab 12 Uhr

 

Berlin-Woman in der Berlin-Revue

Berlin-Prenzlauer Berg

Der aus Bremen stammende Wahlberliner Mark Scheibe gastiert seit letzter Woche mit seiner legendären Berlin-Revue im Kesselhaus der Kulturbrauerei. Die “Musikshow mit Orchester und Gästen“ hat unsere Bloggerin La Peperonata angelockt, die ihren neuen Lieblingssong für 2011 „Aber manchmal…“ live gesungen hören wollte.

Wir sind etwas spät dran, schaffen es aber noch, uns ein Getränk an der Bar zu holen, bevor Mark Scheibe die Bühne im Kesselhaus der Kulturbrauerei betritt. Er eröffnet seine Berlin-Revue mit seinem Berlin-Lied, alleine am Klavier. Dann kommen die Mitglieder des Orchesters dazu. Sie zaubern mit ihren Instrumenten einen soul-funky-jazzigen Sound in die alten Gemäuer der ehemaligen Brauerei. La Peperonata kann sich so gerade noch auf dem Stuhl halten, im Gegensatz zum Großteil des Publikums. Das ist eher passiv. Im Laufe des Abends begrüßt Herr Scheibe weitere Gäste auf der Bühne: Die Berlin-Woman Jessica Gall nimmt uns mit in ihre „saturday night“ und lässt uns musikalisch ans Meer zu den „breaking waves“ reisen, zu finden auf ihrem letzten Album „little big soul“. Weitere Bühnengäste sind Flo Mega, eine scharfe Mischung aus Joe Cocker und Jan Delay, wie La Peperonata findet, und Cem Arnold Süzer (ich & ich). Viel zu schnell ist die Revue vorbei, wir hätten gerne mehr gehört. Aber vielleicht kommen wir noch einmal im Mai oder Juni wieder. Denn Mark Scheibe ist wirklich virtuos am Klavier, besonders wenn es ihn nicht mehr auf dem Klavierstuhl hält und er seine schwarze Haarpracht durch die Luft wirbeln lässt.

Musik von Jessica GALL zum Reinhören

Mark Scheibe auf MySpace

Weitere Termine 02.05., 16.05., 06.06., 20.06.2011
16/20 Euro.

Frühlingsgefühle mit Berlin-Woman: das IMPRO-Dating

Berlin-Prenzlauer Berg

Schauspieler: Uta Zech, Thomas Monn und Moderator Michèl Keller

Es wird Frühling, und Berlin-Women flirten gerne. Dazu gibt´s seit kurzem ein neues Format, das sich Michèl Keller erdacht hat: Das IMPRO-Dating im Theater Bühnenrausch, Prenzlauer Berg. La Peperonata war vor Ort.

Ich radle über den frühlingshaften Prenzlberg zum „Bühnenrausch“ in der Erich Weinert Str. 27. In der Vorankündigung wurde bereits gewarnt, dass der RBB vor Ort ist und eine Berlin-Woman namens Tina auf der Suche nach ihrem Traummann begleitet.  La Peperonata bekommt ein Namensschild mit Nummer, die dem Sitzplatz entspricht und nach der andere suchen müssen, um ihr Fragen zu stellen. Was und wer gefragt werden soll, das steht im so genannten do it! = dating opportunity interest test. So frage ich den ersten Gesprächspartner nach seiner Begeisterung für ein Tier. Die Antwort: „Labrador!“ „Warum?“ „Die sind immer in action!“ Und das sind wir tatsächlich an diesem Abend.  Thema ist natürlich das DATING an sich.  Der Moderator Michèl Keller fragt nach Stichworten, denn auch auf der Bühne entwickelt sich eine „Geschichte“. Es wird viel gelacht, geklatscht und natürlich gedatet. Wir können uns Notizen machen, wenn uns jemand gefällt. Und am Ende kann XX den ersehnten XY selbst ansprechen, Kontaktdaten austauschen oder sie auf einem Zettel hinterlassen. Eine humorvolle und unkomplizierte Art zum Kennenlernen, aber La Peperonata verrät nicht, ob ihr Traum-XY dabei war. Für alle die es ausprobieren wollen: Der nächste Termin ist am 08.05.2011.

IMPRO-Dating … Theater Bühnenrausch, Erich-Weinert-Str. 27 in 10439 Berlin Prenzlauer Berg.
Tina’s Tagebuch

Welche Möglichkeiten gibt es noch für Großstadt-XX-Singles? Gebt uns eure Empfehlungen im Kommentarfeld. Wir freuen uns!

Berlin-Woman und der Echo für Annette Humpe

Unsere Bloggerin La Peperonata hat letzte Woche die 20. Echoverleihung mitverfolgt. Dieses Mal wurde eine ganz besondere Berlin-Woman für ihr Lebenswerk geehrt: Annette HUMPE. In ihrer Rede hat sie Berlin gedankt, das sie so gut aufgenommen und gewärmt hat … . Dann gab sie den Ideal-Hit in einer neuen Version unterstützt von Max Raabe, Adel Tawil  und Selig : „Ich steh auf Berlin“.

IDEAL war in den 1980ern eine der Lieblingsbands von La Peperonata. Alles schwamm damals auf der NEW WAVE. La Peperonata hat selbst mal als Stehtrommlerin in einer New-Wave-Band gespielt, sie hatte zwei Auftritte in „NORD-Italien“ (=dem schönen Sauerland). Dann hat sie das Musikgeschäft verlassen, ist aber nach dem Abi auch nach Berlin gezogen. Der Liebe wegen. Annette Humpe kam nach dem Abbruch ihres Klavierstudiums nach Berlin. Sie gründete mit ihrer 6 Jahre jüngeren Schwester Inga 1978 zunächst die Neonbabies und hatte dann 1981 ihren großen Durchbruch mit der Band IDEAL. Ich habe die LP damals hoch und runter gehört. „Kottbusser Tor, ich spring vom Zug, zwei Kontrolleure ahnen Betrug, im Affenzahn die Rolltreppe rauf, zwei Türken halten die Beamten auf … .“ Das war auch für mich Berlin-Kreuzberg. Lange trat Annette Humpe musikalisch in den Hintergrund und hat sich auf das Produzieren von Musik und das Song schreiben festgelegt. Erst 2004 ging sie wieder auf die Bühne mit der Formation ich + ich. Die aktuellste Produktion ist aus diesem Jahr mit MAX RAABE: „Küssen kann man nicht alleine!“ Für alle, die ihren Auftritt bei der Echo-Verleihung verpasst haben, gibt es den Track als Download auch exklusiv bei iTunes.
Alle Echogewinner im Überblick finden sich hier.
Annette Humpe
IDEAL Live 1981

Berlin-Woman speist beim Il Mercante del Sud in Berlin-Mitte

Berlin-Mitte

La Peperonata war in dieser Woche zum Mittagssnack im Il Mercante del Sud in der Großen Hamburger Str. 21. Hier kann XX und XY hervorragende süditalienische Küche genießen.

Markt am Hack.Markt

Ich komme hungrig in den kleinen mediterranen Laden gleich gegenüber vom Denkmal im Eingangsbereich des alten jüdischen Friedhofs in Berlin Mitte.

Nunzia steht hinter der Theke und begrüßt mich mit einem herzlichen ciao + buongiorno und fragt gleich, ob ich heute alleine komme oder meine ehemaligen Arbeitskolleginnen wieder treffe. „Oggi sola“, antworte ich kurz  und gehe gleich weiter zur Auslage, wo man sich täglich wechselnde Pastagerichte, Paninis oder auch gegrilltes Gemüse aussuchen kann. Ich kenne Nunzia und Roberto, die Betreiber des IL Mercante del Sud schon seit ein paar Jahren vom Wochenmarkt am Hackeschen Markt. Jeden Donnerstag können XX und XY dort hervorragenden italienschen Cappuccino oder Espresso und vor allem das unbeschreibliche TIRAMISÙ genießen. Das gibt es natürlich auch hier im Restaurant. Die beiden stammen ursprünglich aus den Marken in Süditalien und haben vor ca. 6 Jahren mit ihrem Cappuccinostand samstags auf dem Wochenmarkt  am Winterfeldplatz begonnen. Seit dem letzten Sommer haben sie sich entschlossen, zusätzlich ein festes Domizil zu beziehen und ihr süßes Angebot zu erweitern. Ab dem Frühjahr werden sie auch echte italienische Pizza servieren. La Peperonata durfte schon mal probieren.
Außerdem bieten die beiden verschiedensten Künstlern die Gelegenheit in ihrem kleinen Restaurant in der Großen Hamburger Str. auszustellen. An diesem Sonntag, dem 27.02. findet von 11 – 14 Uhr die Finissage der aktuell laufenden Ausstellung von Tom Pöhler statt. Ihr findet Nunzia und Roberto mit Cappuccino und Tiramisù also jeden Donnerstag am Hackeschen Markt und jeden Samstag am Winterfeldplatz zu den üblichen Marktzeiten.

Il Mercante del Sud, Große Hamburgerstr. 21 in 10115 Berlin Mitte, geöffnet von 10 – 20 Uhr.

Berlin-Womam live beim 25. Teddy-Award 2011

Berlin-Tempelhof

Die Berlinale ist leider schon fast wieder vorbei. Das heißt aber auch, dass wir so langsam aber sicher die Gewinner/innen der Bären und Teddies erfahren. Die Spannung steigt. La Peperonata war gestern abend zum 25. TEDDY-AWARD, dem queeren Berlinale-Preis,  im Flughafen Tempelhof geladen:

Die Teddypreisträger mit Wieland Speck
Die Teddypreisträger mit Wieland Speck

Ich eile um 20:30 Uhr aus der U-Bahn am Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke, an der Hungerharke vorbei zum Flutlicht beleuchteten Flughafen. Schnell den Mantel bei den XY-Gardrobieren abgegeben, Pressebändchen besorgt und dann nichts wie rein in die Haupthalle. Economy-Class, um 21:10 Uhr starten wir. Die netten Nachtflugbegleiterinnen von MANEO ( Berlin’s Gay Anti-Violence-Project) fordern uns auf, Platz zu nehmen und geben uns Infos, wie wir „safe“ durch die Nacht kommen. Dann heben wir ab zu einem bunten, unterhaltsamen Abend. Durch den führt uns Annette Gerlach von ARTE. Ein Höhepunkt ist die Berlin-Woman Romy Haag . Sie singt „Heros“ von David Bowie auf Deutsch. Es ist natürlich viel Prominenz da. Unser „Großstadthäuptling“ Wowi sitzt im Publikum, Renate Künast und Herrn Beck von den Grünen habe ich gesehen, Rosa von Praunheim, der auch noch eine erregte Rede hält. Kurz lässt sich auch Dieter Kosslick blicken und hat Geschenke in Form von Berlinale-Bären mitgebracht. Die bekommen Klaus Wowereit und Wieland Speck zugeworfen, dann eilt Kosslick weiter zum nächsten Berlinale-Termin. Dazu muss XX wissen, dass die Berlinale dem Teddy fast den Geldhahn zugedreht hätte, wenn sich der Regierende nicht mit einem Telefoncall für ihn stark gemacht hätte.
Das Publikum ist erstaunt und begeistert von Pieter-Dirk Uys alias Evita Bezuidenhout, die „berühmteste weisse Frau Südafrikas“, wie sie von Nelson Mandela genannt wurde. Für die Darstellung der Evita Bezuidenhout und seinen Kampf gegen AIDS in Südafrika bekommt er an diesem Abend auch noch einen Special Teddy-Award von der südafrikanischen Interims-Botschafterin in Berlin überreicht.
„But
the Teddy for the best film goes to“: AUSENTE von Marco Berger, einem argentinischen Thriller. Nachdem alle Preisträger geehrt wurden, kann die Party in den Lounges beginnen. Ich tanze bis eins in der rosa Lounge mit Blick auf das ehemalige Rollfeld. Hier legt Vikki Red auf. Ihr Händchen für die richtige Wahl der Platten ist ihr Markenzeichen. Heute Nacht verwöhnt sie uns mit Funk, Soul und Disco.

Alle anderen Gewinner und mehr zur Party hier.
Die Teddy-Jury

Berlin-Woman trinkt Cappuccino in der Scheune in Berlin-Mitte

Berlin-Mitte

La Peperonata ist zumeist Donnerstag in Mitte rund um den Hackeschen Markt unterwegs, zum einen gibt’s dort einen netten Wochenmarkt und zum anderen kann XX sich dort mit Freundinnen und ehemaligen Kolleginnen in Cafès treffen, um Zukunftpläne zu schmieden.

The Barn
The Barn, Foto: Ralf Rüller

So bin ich letzte Woche in der Auguststr./ Ecke Koppenplatz in einem netten kleinen Cafè Deli gelandet: The Barn. Hier lassen sich seit dem letzten Sommer Galeristen, Architekten und PR-Fachleute aus der Umgebung mit allem versorgen, was sie so in der kreativen Mittagspause brauchen, um dann nachmittags wieder die Ideen nur so sprudeln zu lassen. Das kleine Lokal lädt mit seiner warmen, eher spartanischen Ausstattung zum Verweilen ein. Der Cappuccino ist von einer hervorragenden Qualität, was die Kaffeebohne und die Zubereitung betrifft. Der Betreiber des Cafès kooperiert bei all seinen Angeboten mit lokalen Herstellern und Produzenten. Das merkt XX gleich. Die Einrichtung ist aus alten „Scheunen“brettern wunderbar stilvoll zusammengezimmert. Ich habe schon überlegt, ob ich mir demnächst vom Gerüstbau um die Ecke auch mal ein paar Bretter mit nach Hause nehme und meiner Architketinnenfreundin einen Auftrag für ein neues Regal erteile. XX und XY können ihren Kaffee entweder to go mitnehmen oder auf einem der kleinen Schemel oder einem der Barhocker am Fenster einnehmen. Ich lasse mir die Möhren-Ingwer-Orangen-Suppe schmecken und denke: Hierher komme ich bestimmt bald wieder als Liebhaberin des guten Kaffeegeschmacks! Außerdem ist auch noch das Servicepersonal in seinen karierten Hemden klasse.

The Barn, Berlin Mitte, Auguststr. 58/ Ecke Koppenplatz, 10119 Berlin
Öffungszeiten: Mo- Fr 8-18 Uhr, Sa 10-18 Uhr, So 12-18 Uhr