Jeden Tag ein Projektraum: das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN 2016 geht in die letzte Woche

Künstler.innen

Project Space Festival 2016

Das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN 2016 geht in die letzte Woche. Schon zum 3. Mal hat sich die Initiative den gesamten August Zeit genommen, um gemeinsam mit Kulturbegeisterten und Besucher.innen die freie Kunstszene Berlins zu „bereisen“. Insgesamt 30 Berliner Projekträume laden während des Festivals zu Ausstellungen und Events ein. Seit dem 01. und bis zum 31.08.2016 wird täglich ein anderer Raum für 24 Stunden geöffnet.

Was ist eigentlich ein Projektraum? So genau weiß das keiner, jedenfalls ist er weder kommerziell noch institutionell, weder ein Atelier noch ein White Cube. Er ist ein Raum, der die Leistungen der Betreiber.innen widerspiegelt. Hier zeigt sich großes Engagement bei geringem Budget.

Beim PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN erhält jeder teilnehmende Raum 24 Stunden Zeit, um eine Veranstaltung zu realisieren. Darunter sind 1-Tages-Ausstellungen, Food Art-Events und Performances im Berliner Stadtraum.  Die Besucher*innen des PROJECT SPACE FESTIVAL erhalten so einen Einblick in die sich ständig wandelnde freie Kunstszene Berlins.

Für die dritte Ausgabe des Festivals wurde ein gemeinsames geografisches Zentrum errechnet, welches als Center of Minimum Distance einen temporären Ausgangspunkt zu den Projekträumen in diesem Jahr bildet. Dieses provisorische Zentrum befindet sich in der Wallstr. 32 in Berlin-Mitte, auf einer Wiese mit bewachsenen Bühnenwagen, einem verlassenen Zirkuszelt und Spuren im Gras, die darauf hinweisen, dass der Platz bislang nur selten genutzt werden konnte.

Eine Fachjury mit Susanne Husse (Kuratorin), Radek Krolczyk (Galerie K‘ Bremen / Journalist), Hester Oerlemans (Künstlerin), Heiko Pfreundt (Project Space Festival Berlin) und Michael Schultze (Künstler) hat die teilnehmenden Projekträume 2016 ausgewählt.

Das Programm der letzten Woche sieht u.a. transkulturelle künstlerische Praxis im BOX Freiraum vor, wo Künstlerinnen traditionelle Kleidung, Kunst und Werbung aus Afghanistan, Serbien und Ostafrika umdeuten (26.08.2016), eine künstlerische Grabung in den Neuen Berliner Räumen (27.08.2016), das TV Netzwerk CONGLOMERATE im Kino Moviemento (30.08.2016) und einen Menschwerdungs-reMIX als literarische Multi-Media Performance von AFROTAK TV cyberNomads im Kunsthaus Kule (31.08.2016).

Die beteiligten Locations insgesamt: Alpha Nova & Galerie Futura | Apartment Project | Bruch & Dallas* | centrum | Comedy Club* | DISPLAY | District | Frankfurt am Main | Galerie BRD* | grüntaler9 |insitu | Kinderhook & Caracas | KN – Kunst im Kontext | Kreuzberg Pavillon | KuLe | Labor Neunzehn | LAGE EGAL | La Plaque Tournante | Larrys Show | mp43 | Neue Berliner Räume | NON Berlin | NOTE ON | Radical Praxes/nationalmuseum | Raumerweiterungshalle | Santa Lucia | Schneeeule | Sonntag | Tacho | TOKONOMA* | uqbar
*eingeladene überregionale Räume

Für die Besucher.innen: Auf der Website kann man sich durch den Kalender klicken oder jeweils nach der Location suchen. Dort ist dann die Darbietung beschrieben, sowie Adresse und Öffnungszeiten angegeben.

Das Project Space Festival Berlin wurde realisiert von insitu Berlin und realisiert in Kooperation mit den teilnehmenden Projekträumen.

PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN 01.-31.08.2016

PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN auf Berlin-WoMan

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