#Guckstu: Teures Kätzchen. Die digitale Revolution ist in unserer Hand. Let´s go!

Medien und Gesellschaft

Franz Marc, Kinderbild (Katze hinter einem Baum), 1910/11 Franz Marc Museum, Kochel a. See, Privatbesitz © Foto: Michael Herling / Aline Gwose. Bildquelle: sprengel-museum.de
Franz Marc, Katze hinter einem Baum, 1910/11, Franz Marc Museum, Kochel a. See (Privatbesitz) © Foto: Michael Herling / Aline Gwose. Bildquelle: sprengel-museum.de

1910 malte der Expressionist Franz Marc (1880-gefallen 1916 im Ersten Weltkrieg bei Verdun) sein berühmtes Bild „Katze hinter einem Baum“. Das Gemälde gehörte dem jüdischen Schuhfabrikanten und Kunstsammler Alfred Hess. Es gelangte 1936 in die Pelikangesellschaft Hannover, wo es vor der Zerstörung durch die Nazis bewahrt wurde. 2011 verlangte die Hess-Erbin das Werk zurück und verkaufte es für mehr als 6. Mio €. Gottseidank ist diese Inkunabel unserer Kulturgeschichte auch weiterhin auf den großen Expressionismus-Schauen zu sehen! Viele Katzenbilder schmücken tagtäglich die Profile in den Sozialen Medien. Sie sind Symbole einer – digitalen – Revolution.

Wenn wir vergleichen, mit welchen digitalen Medien wir noch vor 4 oder 5 Jahren hantiert haben, und wie schnell und umfassend der Infoaustausch heute stattfindet, dann sind wir mittenmang in einer Revolution. Der digitalen Revolution! Denn Worte, Bilder, Kunst, Texte, Bücher, Lexika, Filme aus allen Epochen sind für alle nicht nur zugänglich  geworden. Nun kann auch jede/r das kulturelle Erbe, die Geschichte der Kunst, der Kultur, ja der Menschheit verbreiten.  Und damit der zukünftigen Generation überliefern.

Wer da nicht mitmacht …!

Immer noch gelten die Social Media als Stiefkind der digitalen Errungenschaften. Ich denke, weil JEDERMANN sie benutzen kann, weil es so wenig Zugangsvoraussetzungen und so wenig Absicherung gibt. Greti und Pleti sind dort unterwegs und machen neben dem Posten von Katzenfotos etwas ganz Großartiges. Sie machen nämlich die Arbeit eines Software-Ingenieurs: erzeugen Content mit Texten und Bildern, erstellen Bilderalben, Eventseiten, Unternehmens- und Fanpages, sie vernetzen sich, weitweit und erfahren, was dort los ist. Das ist eine Revolution!

Ja, wir sind nicht mehr nur eine Informationsgesellschaft. Wir sind eine Medien- und Informationsgesellschaft, die wir mitgestalten und mitsteuern müssen. Das gilt für alle, und allen voran für die Kunst- und Kultureinrichtungen, Archive, Informations- und Datenstellen, Ministerien und die führenden Köpfe unseres Landes. Die Zeit drängt, dass wir etwas für unsere Kinder und für deren Kinder tun. Der Einsatz: eine Website und/oder Blog und eine Präsenz  in den Sozialen Medien. Mit der Nase im Wind und der Bereitschaft nach außen zu gehen, und etwas von dem gebunkerten Wissen abzugeben. Und tolerant zu sein, denn auch ein.e Katzenbild-Liebhaber.in kann zum.r Botschafter.in unseres kulturellen Gedächtnisses werden!

Über eine Website und einen Blog schaffen wir Inhalte und dokumentieren sie. Machen wir es gut, werden unsere Seiten zu Wissensarchiven. Das ist so wertvoll wie nie, denn alle hängen tagtäglich im Netz auf der Suche nach Infos und Inhalten.  Über Websites, Portale, Blogs und die Social Media wird gelernt, Wissen ausgetauscht und angeeignet. Das Netz, stellen wir es in den Dienst von Kunst, Kultur, Wissen und Lebensgestaltung, vereinzelt uns nicht, sondern eint uns! Mit dem Smart- und iPhone oder iPad hat es jede/r in der Hand.

Wir müssen gute und große Netzwerke aufbauen, und diese mit den Informationen aus unseren Wissensarchiven füttern. Täglich, systematisch und in weiter Verbreitung auf allen Online-Kanälen.

Berlin-WoMan macht das seit 2010. Und du?

P.S. Ein paar Zahlen (weltweit)

Social Media:

FB: 1,5 Mrd.

Youtube: 1 Mrd.

Linked In: 400 Mio

Instagram: 400 Mio

Google plus: ca. 400 Mio

Twitter: 320 Mio

Pinterest: 100 Mio

Xing: 14 Mio

Blogs:

5 Mio

Websites:

400 Mio

Unsere Social- Media und Blogschulungen bei SMAB. Social Media Akademie Berlin. Nächster Termin: 14.04.2016

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