Die 68. UN-Vollversammlung: Malala fordert 12 Jahre Schulbildung für alle Mädchen und Jungen dieser Welt, Petitionsaufruf hier!

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Solidarity with  Berlin-Woman ©Berlin-Woman
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Seit Montag hält die 68. UN-Vollversammlung in New York ihre einwöchige Jahresdebatte ab. Die Staatsoberhäupter und Regierenden der Welt beraten über zentrale Themen: nukleare Abrüstung, Nachhaltigkeit, Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Verbesserung der internationalen Migration. Rechtzeitig dazu startet die Aktivistin und Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai eine Unterschriften-Kampagne, die mehr Bildung für Kinder und Jugendliche weltweit einfordert (Gabi Helmchen & Carola Muysers).

Als höchstes beratschlagendes und repräsentatives Gremium der Welt nimmt die Generalversammlung seit 1945 eine zentrale Position ein. Sie beeinflusst maßgeblich die Weltpolitik. Die beteiligten 193 UN-Mitgliedsstaaten bilden DAS Forum für multilaterale Gespräche über internationale Angelegenheiten. Hier werden die Standards für die internationale Gesetzgebung festgelegt. Die Generalversammlung trifft sich September bis Dezember regelmäßig zu intensiven Sitzungen und bei Bedarf auch danach. Wenn hier Mist oder nur Irrelevantes beschlossen wird, wirkt sich das auf uns alle aus! Das weiss auch die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, weshalb sie gerade jetzt eine Petition für das Menschenrecht: Bildung gestartet hat.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Staatoberhäupter aus aller Welt in diesen Tagen bei der UN-Vollversammlung dafür einsetzen, dass bis zum Jahr 2030 allen Mädchen und Jungen eine freie, sichere und qualitativ hochwertige Schulbildung ermöglicht wird. Beschlussfassung ist eine Sache, eine andere ist deren Umsetzung.

Der Zusammenschluss von 400 Bildungsgewerkschaften und bildungsorientierten Nichtregierungsorganisationen (NGO) mündete im Jahr 2000 in die Gründung der Global Campaign for Education (GCE) zu deutsch: Globale Partnerschaft für Bildung (GPE), die heute in rund 100 Ländern aktiv ist. Sie gehört zu den Haupt-Unterstützern für Bildung in den ärmsten Ländern. Bislang verfolgt die GPE das Ziel einer 9-jährigen Schulbildung für alle Kinder und Jugendlichen weltweit. Aus diesem Grund wendet sich Malala mit ihrer Petition nun direkt an die GPE: Sie fordert dazu auf, die Schulbildung auf volle 12 Jahre auszuweiten, um primäre und sekundäre Bildung zu ermöglichen. Gleichzeitig erwartet sie von den Geldgebern der GPE mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, damit dieses Ziel erreicht werden kann.

Bildung gilt als Menschenrecht. Dazu gehört auch das Recht von Mädchen und Jungen auf ungehinderten und kostenfreien BIldungszugang. Berlin-Woman unterstützt die Kampagne „WithMalala“.

#WithMalala – Petition auf change.org

Global Campaign for Education (GCE)

Malala Yousafzai auf Berlin-Woman

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