Gesund leben mit Berlin-WoMan, heute: Wildbeeren

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Bild: www.diabetes-ratgeber.net
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Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem eigenen Körper. Gesundheit, Wohlbefinden und Fitness sind angesagt. Man gräbt viele alte Hausmittel und -rezepte wieder aus und probiert auch Unbekanntes und Neues. Berlin-WoMan stellt in loser Folge hilfreiche, interessante und überraschende Lebensmittel und Rezepte zur Stärkung der Gesundheit vor. Heute: Wildbeeren.

Beerenobst, Beeren oder Wildbeeren werden mit Sommer verbunden, doch die Erntezeit von heimische Wildbeeren reicht von Mai-Oktober. Meistens sind sie süß, aber es gibt auch die süß-saure und die saure Variante. Sie schmecken fast alle pur, genauso gut aber auch als Saft oder Kompott.

Seit Jahrhunderten kennt man die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Wildbeeren: Sie haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen. Gleichzeitig besitzen sie eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane, die antiviral, antioxidativ, entzündungshemmend und blutdruckreguliereend wirken.

Heute stellen wir mal die bekanntesten Wildbeeren, ihre Inhaltsstoffe, ihre Wirkungen und die jeweilige Erntezeit vor:

Erdbeeren  (Mai-Juli) haben Vitamin C, Flavonoide, Salicylsäure, Gerbstoffe, Calcium, Kalium und Eisen. Sie wirken gut gegen Durchfall, Rheuma und Gicht und sind stoffwechselanregend.

Johannisbeeren  (Mai-Juli) haben Vitamin C, Calcium, Kalium, Eisen, Phosphor, Zitronensäure, Pektin. Sie wirken gegen Rheuma und Gicht, entgiftend, antibakteriell, immunsystemstärkend und sind harntreibend.

Brombeeren (Mai-Juli) haben Eisen, Calcium, Ellagsäure. Sie wirken entgiftend, krebshemmend, blutdrucksenkend.

Himbeeren (Mai-August) haben Vitamin C, A, Rutin, Biotin, Kalium, Magnesium, Eisen, Ellagsäure. Sie wirken fiebersenkend, blutreinigend, knochenbildend, Unterstützung bei Magen-Darmkatarrhen.

Holunderbeeren (Juni) haben Anthocyane, Flavonoide, ätherische Öle, Gerbstoffe. Sie schützen vor Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Gelenke, Augen, Haut und Nieren. Sie sind ein Stärkungsmittel bei fiebrigen Erkrankungen, gegen Rheuma und Gicht.

Heidelbeeren (Juni-August) haben Vitamin C, Betacarotin, Eisen, Kalium ,Natrium, Zitronensäure, Pektin, Quercetin, Anthocyane. Sie wirken entzündungshemmend, blutbildend, helfen gegen Durchfall, Magenschmerzen und Blasenschwäche.

Stachelbeeren (Juli-August) haben Vitamin C, Silicium, Zitronensäure, Calcium, Kalium, Magnesium, Pektin, wirken verdauungsfördernd, entwässernd und sind kräftigend für Haare und Nägel.

Preiselbeeren (September) haben Vitamin C, A, Betacarotin, Eisen, Magnesium, Kalium, Natrium, Arbutin, Flavonoide, Pektin. Sie sind verdauungsfördernd, cholesterinsenkend, wirken gegen Durchfall, Harnwegsinfektionen, Gicht und Rheuma, sind antivirale, bakterizide und fungizide Wirkstoffe.

Sanddorn (ab September) hat Quercetin, vielfach reicher an Vitamin C als Zitrusfrüchte. Sie reichern verschiedener Produkte mit Vitamin C an und werden bei Hautschäden durch Verbrennung und Sonnenbrand angewendet.

Vogelbeere der Eberesche (August-Oktober) hat Vitamin C, A, Pektine, Gerbstoffe, Sorbit und ist gut für den Magen und Darm. Sie wirkt antioxidativ, verdauungsfördernd und entzündungshemmend.

Hagebutte (September-Oktober) hat Vitamin C, Pektin, wirkt antioxidativ, abwehrstärkend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend.

Die einzelne Wildbeeren, ihre Eigenschaften und auch einige Rezepte werden wir in einem weiteren Beitrag genauer vorstellen

Avocadokern

Ingwer

Senf

Sekundäre Pflanzenstoffe

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