Gesund leben mit Berlin-WoMan, heute: Senf

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Foto: Eva Schury, Bild: kircheunterwegs.de
Foto: Eva Schury, Bild: kircheunterwegs.de

 

 

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem eigenen Körper. Gesundheit, Wohlbefinden und Fitness sind angesagt. Man gräbt viele alte Hausmittel und -rezepte wieder aus und probiert auch Unbekanntes und Neues. Berlin-WoMan stellt in loser Folge hilfreiche, interessante und überraschende Lebensmittel und Rezepte zur Stärkung der Gesundheit vor. Heute: Senf, eine der ältesten Kultur- und Heilpflanzen.

Die Senfpflanze gehört zu den Kreuzblütlern, eng verwandt mit Kohl, Rettich und Kresse. Die meisten Senfsaaten kommen heute aus Kanada. Es gibt 3 Sorten: Milden gelben Senf und die schärferen braunen beziehungsweise schwarzen Senfe, meistens spricht man aber von weißem und schwarzem Senf. 500.000 Körner ergeben 1 kg Senf. Die Körner werden geschrotet, zermahlen und mit Salz, Essig, Zucker, Wasser und Gewürzen zu einer Paste gemischt. Diese muss einen Tag ruhen, dann kann der Senf abgefüllt werden. Senf gibt es heute nicht nur in vielen verschiedenen Schärfegraden, sondern in unzähligen Geschmacksrichtungen: ob mit Honig, Champagner, Nüssen, Kräutern, Obst, Schokolade etc. – dem Geschmackserlebnis sind keine Grenzen gesetzt.

Senf ist eine der ältesten Kulturpflanzen und wird sowohl in der Ernährung (als Würzmittel und zur Konservierung) als auch in der Gesundheitsförderung genutzt.

Senf: 

  • mindert das Krebsrisiko
  • heilt Erkrankungen der Atemwege (Senfauflagen)
  • lindert Erkältungen und Kopfweh (Senfmehlfußbad)
  • mindert Gelenkentzündungen und -schmerzen (Senfumschläge)

Ein Senfmehlfußbad ist einfach herzustellen und hilft nachhaltig: 2 EL schwarzes Senfmehl für ein Fußbad bis zum Knöchel (oder 4 EL schwarzes Senfmehl für ein Fußbad bis zur Wade) in warmem Wasser verrühren. Dauer der Anwendung: 15 bis 20 Min. (eventuell heißes Wasser nachgießen, damit die Temperatur konstant bleibt), danach die Füße gut mit klarem Wasser abwaschen. Vorsicht bei empfindlicher Haut: Senf kann zu Hautreizungen führen!

Die Serie „gesund leben mit Berlin-WoMan“:

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