Music with Berlin-WoMan: Swing

Music with Berlin-WoMan

Bild: wardrobeadvice.com
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New York, Amsterdam, Amsterdam, New York, so erklärte mir vor ein paar Tagen unsere Kinoexpertin Sabeene den Grundschritt von Swing. Denn mal los, let’s dance Swing, das macht gute Laune! Der Swing entstand Ende der 1920er Jahre in den USA und hatte seine erste Blütezeit in den 1930er und 1940er Jahre. Die Nazis stellten ihn unter das allgemeine Tanzverbot. Nach 1945 ging es dann richtig los, und derzeit erlebt der Swing wieder einen Höhepunkt. Hier erfahrt und hört ihr mehr:

 

Der Swing besteht aus einer Mischung aus schwarzen Afro-Rhythmen mit weißer Marschmusik. In den 1920er Jahren wurde er in den großen New Yorker Ballsälen und zu den Klängen angesagter Big Bands getanzt, die auf der Bühne aufspielten. Der offene Jazzcharakter der Musik erlaubt eine Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten, so dass sich bis heute ganz unterschiedliche Swing-Tanzformen entwickelt haben.

Der erste Swing-Tanz war der Lindy Hop, auch Savoy-Style Swing genannt. Seinen Namen verdankt er dem Tanztempel Savoy Ballroom in Harlem, wo er entstand. Daraus gingen der Shag, der Charleston, der Balboa, der West Coast Swing, der Cakewalk und der Big Apple hervor. Es gibt auch eine Hollywood Style Swing-Variante, den Dean Collins Style, der als Showtanz in Hollywood-Streifen zur Geltung kam. Unter dem Einfluss von R & B und Rock’n Roll enwickelte sich der Jitterburg, bzw. Boogie-Woogie.  Ihn brachten GI’s nach 1945 nach Europa.

Die Pop- und Disko-Kultur drängte den Swing zeitweise zurück, doch dann kehrte er im Rahmen des Lindy-Hop-Revivals Mitte der 1980er Jahre wieder in die Tanzwelt zurück. Mit dem New Swing und dem Electroswing hat sich eine weitere Musikrichtung etabliert, die Swingelemente mit Elektronischer Musik und House mixt.

Have a swinging Sunday!

Swing in Berlin

1920er und 30er Swing-Compilation auf youtube

Swing-Compilation auf youtube

So sieht es aus, wenn man es kann 😉

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