WE mit Berlin-WoMan: Guerilla Gardening – Stadtbegrünung wild und spontan

Guerilla Gardening

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© Umweltrallyes e.V.

 

Guerilla Gardening heißt: Spontaneität. Guerilla Gardening heißt: jederzeit und überall in Aktion treten. Guerilla Gardening heißt: Stadtbegrünung als politische Aussage, persönliches Statement und individuelles Eingreifen. Mit dieser friedlich-revolutionären Aktion können wir den öffentlichen Raum mitgestalten, die Stadt verschönern und das Klima verbessern.

Guerilla Gardening: woher es kommt und was es ist

Das Guerilla Gardening ging zur Jahrtausendwende in London los. Globalisierungsgegner/innen und Umweltaktivist/innen gruben eine Rasenfläche um und bepflanzten sie. Seitdem hat sich diese Art der Stadtbegrünung weltweit verbreitet. Nicht immer steht ein offensichtlicher politischer Anlass im Vordergrund. Auch geht es nicht um gemeinsames Gärtnern, die Pflege und Ernte von Obst und Gemüse wie beim Urban Gardening. Hier steht die Aktion an sich im Mittelpunkt. Guerilla Gardening kann man gemeinsam betreiben, muss es aber nicht.

Guerilla Gardening: was zu beachten ist

Das heimliche „Überraschungspflanzen“ beim Guerilla Gardening ist illegal.  In der Regel wird es aber nicht geahndet, da es weder etwas zerstört noch jemanden behindert. Der positive Ansatz wird von den Gesetzesvertreter/innen durchaus wahrgenommen. Trotzdem will und sollte sich niemand erwischen lassen. Von daher ist eine gewisse Vorbereitung  notwendig.

Guerilla Gardening: so geht’s

Besonders geeignet sind Samenbomben und Moosmilch. Samenbomben (Seadballs) sind Kugeln aus Erde, Ton und Samen. Sie können vom Fahrrad aus z. B. auf Verkehrsinseln geworfen oder beim Spaziergang unauffällig fallengelassen werden. Moosmilch ist ein Gemisch aus Buttermilch und Moos, das an Betonpfeiler oder Wände gespritzt wird. Bei günstigen klimatischen Bedingungen wachsen die Samen bzw. begrünt sich die Fläche von selbst. Guerilla-Gärtner/innen kümmern sich in der Regel nicht weiter um ihre „Pflanzungen“. Entweder schaffen diese es alleine oder sie gehen ein. Sonst wäre der spontane Charakter und das wilde Pflanzen nicht möglich.

Guerilla Gardening: weitere Infos für alle, die es selbst versuchen wollen

Attensaat – 10 Tipps für angehende Guerilla Gärtner

Guerilla Gärtner – österreichische Website mit internationalen Links und Rezepten

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Urban Gardening auf Berlin-Woman

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