WE mit Berlin-WoMan: Urban Gardening als Stadtverschönerung und Selbstversorgung

Urban Gardening

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© Stadt macht satt

Wer sich an der frischen Luft bewegen und Obst und Gemüse ernten will, muss keinen eigenen Garten haben. Berlin bietet viele Möglichkeiten zu gärtnern. Urban Gardening liegt voll im Trend, zur Zeit wird überall gemeinsam geerntet, verarbeitet, verschenkt, verkauft und natürlich auch einfach gegessen.  Gabi Helmchen hat für euch Infos und Links zusammengetragen: 

 

Der urbane Gartenbau hat eine lange Tradition. Seit es Städte gibt, werden hier in großen Teilen Lebensmittel für die Versorgung der Stadtbevölkerung angebaut. Die weiten Wege von Anbaugebieten aus dem Umland und die Verderblichkeit vieler Lebensmittel zwangen die Städter immer wieder zur Selbstversorgung. In Kriegszeiten wurde die Stadtbevölkerung sogar dazu aufgerufen, jede nur mögliche freie Fläche zum Anbau von Lebensmitteln zu nutzen. Viele Generationen in Deutschland verbrachten ihre freie Zeit in Schrebergärten. Heute gelten Schrebergärten und ihre Vereine als spießig. Deshalb entwickelten ökologisch Interessierte vor rund 20 Jahren eine andere Form des Gärtnerns: Beim Urban Gardening werden öffentliche Plätze, Freiflächen und Brachflächen in sogenannte Bürger- oder Nachbarschaftsgärten umgewandelt. Solange keine anderen Begehrlichkeiten auftreten, werden diese „Freiflächenbesetzungen“ von den jeweiligen Berliner Bezirken geduldet. Denn die Vorteile liegen auf der Hand: Stadtverschönerung, Verbesserung des Mikroklimas, Selbstversorgung, gemeinschaftliches Handeln (Anbau, Ernte, Feiern) und damit die Förderung sozialer Beziehungen. Auch hier bietet Berlin viele Möglichkeiten sich einzubringen. Hier sind die

Adressen, Projekte und Links:

Let it grow!

 

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