Music with Berlin-WoMan: Woodstock, 15.-17.08.1969

Music with Berlin-WoMan

Bild: sacredmonster.com.ar
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15.-18.08.1969: In Bethel, 150 km von New York entfernt, treten 32 Folk-, Rock-, Soul- und Bluesmusiker/innen vor 400.000 Besucher/innen für 200.000 Dollar Gage auf. Es ist die Zeit des Vietnamkriegs. Das Woodstock-Music and Art Festival wird zum größten friedfertigen Musikereignis des 20. Jahrhunderts.

 

Ursprünglich plante der junge Musikproduzent Michael Lang ein Open Air Musikfestival für 60.000 Gäste in Woodstock, einem kleinen Ort im Bundesstaat New York. Hier hatten sich viele amerikanische Musikstars, darunter Bob Dylan, angesiedelt, außerdem hatte Lang hier sein Aufnahmestudio. Mit 2 anderen Jungunternehmern gründete er die Woodstock Ventures, über die das Festival organisiert wurde. Nach Protesten der Anwohner mussten die Veranstalter auf das Gelände des Farmers Max Yasgur in White Lake/Bethel ausweichen. Es traten 32 Bands und Solisten von Weltklasse auf: Joan Baez, Blood, Sweat & Tears, Creedence Clearwater Revival, Crosby, Stills, Nash and Young, Grateful Dead, Janis Joplin, Jefferson Airplane, Joe Cocker, Santana, Ravi Shankar, Sly & the Family Stone, Ten Years After, The Who, Johnny Winter, Jimi Hendrix u.a. 400.000 Gäste besuchten das Festival, weitere 100.000 blieben im Verkehrschaos stecken. Auf dem Festivalgelände selbst herrschte ein friedfertiges Chaos. Verpflegung, medizinische Betreuung sowie die Musiker/innen mussten per Helikopter eingeflogen werden. Kommerziell war das Festival zunächst ein finanzieller Misserfolg, doch die Vermarktung durch den gleichnamigen Film und das dazugehörige Album bescherte den Veranstaltern dann den verdienten Erfolg. Die Bilder der tanzenden, campenden und feiernden Hippies, Blumenkinder und Musikfans gehören zu unserem kulturellen Gedächtnis. Das Woodstock Festival ist bis heute Symbol eines friedfertigen, alternativen Amerikas!

Woodstock, das Konzert auf youtube

Woodstock, Dokumentation auf youtube

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