WE mit Berlin-WoMan: Recyceln und Wiederverwerten ist toll!

die blaue Stunde

Ein Kronkorken als Schlüsselanhänger, ©Berlin-Woman
Ein Kronkorken als Schlüsselanhänger ©Berlin-Woman

 

 

 

 

 

 

 

 

Müll ist nicht gleich Müll! Seit 1994 schreibt das Grundgesetz unseres Landes den Schutz der nachfolgenden Generationen, der Natur und der Tierwelt vor. Das betrifft maßgeblich den bewussten Umgang mit Müll. Denn durch Recycling und Wiederverwertung können unterschiedliche Wertstoffe und Produkte entstehen. Das, was die Industrie im großen Stil und nicht immer umweltfreundlich betreibt, können wir anders und auch mit großer Wirkung selbst bewerkstelligen. Hier eine kurze Wiederverwertungsgeschichte inkl. Tipps:

Unsere „Wegwerf-Mentalität“ ist ein sehr junges Phänomen. Erst seit der Nachkriegszeit und mit Aufkommen von aufwendig verpackten Produkten gibt es überhaupt entsprechenden Müll. Davor war es selbstverständlich,  Papier und Flaschen, Holz- und Metallgegenstände aufzubereiten und weiter zu nutzen, z.B. wurde aus Lumpen Papier gewonnen. Während ein Haushalt Ende des 19. Jahrhunderts mit 150 Produkten auskam, besteht er heute aus mehr als 20.000 Dingenvon der Heftzwecke bis zum Kühlschrank. Vieles davon wandert irgendwann als nicht wieder verwertbar in den Müll. Mit der Grünen-Bewegung in den 1980er Jahren hat sich ein Bewusstsein für die Grenzen unserer Ressourcen entwickelt. Die Mülltrennung, die Pfandvergabe auf Plastikflaschen, das Recyclingpapier und die Altstoffverwertung nach dem SERO System in der ehem. DDR sind wichtige Schritte in Richtung Wiederverwertung von Müll und Gewinnung von Sekundärrohstoffen. Neben dieser „verordneten“ Müllentsorgung können wir auch selbst agieren. Jede/r kann ihr/sein eigenes kleines Recycling aufziehen, und das macht richtig Spaß. Man kann: Kleidung umnähen und z.B. aus 2 TShirts 1 neues originelles schneidern. Alte Möbel, auch IKEA-Möbel mit Beize, Farbe, Stoff oder einer selbst gemachten Decke aufpeppen. Plastikverpackung zu Aufbewahrungsboxen für Haushalts-, Büro- und Ateliergegenstände umfunktionieren. Auf den Computer, der nicht mehr Windows 7 oder 8 kompatibel ist, Linux (Ubuntu) aufspielen und weiter nutzen. Aus alten CDs, Kronkorken, Knöpfen und Chipkarten Schmuck, z.B. Ohrringe basteln. Und schöne Werbepostkarten in Glückwunschkarten verwandeln. Es gibt noch viel, viel mehr Ideen, mit denen wir unser Leben gestalten und gleichzeitig die Ressourcen schützen können. Berlin-WoMan tummelt sich hier und berichtet in lockerer Serie von ihrer Eigenproduktion.

Have a great Recycling-Day!

Basteln mit Berlin-Woman: ein Visitenkartenhalter

 

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