Die Stimmen der Bilder – migrantas-Piktogramme im Berliner Stadtraum, ab heute

kreative Unternehmer/innen

Bild: migrantas
Bild: migrantas

 

 

 

 

 

 

 

Piktogramme sind einfach genial und genial einfach. Das weiß das Kollektiv migrantas zu nutzen. 21.07.-03.08.2014 zeigt es an 4 Berliner Standorten großformatige Banner mit Piktogrammen zum Thema Migration. Leere Sprechblasen laden die Betrachter/innen zu eigenen Texten, Stellungnahmen und Antworten ein. Die Ergebnisse dieser interaktiven, urbanen Aktion werden im Rahmen des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10.12.2014 gezeigt.

 

Die Mitglieder des Kollektivs migrantas – Marula Di Como, Florencia Young und Alejandra López – sind überwiegend selbst nach Deutschland emigriert und haben dieses neue Projekt entwickelt. Das schlichte, universell verständliche Design der Piktogramme weckt Emotionen: Menschen unterschiedlicher Herkunft können sich in den Bildern wiederfinden, während andere neue Sichtweisen gewinnen oder alte verändern. Die migrantas machen mittels Piktogrammen sichtbar, was Migrant/innen denken und fühlen. Sie beziehen sich überwiegend auf Erfahrungen von Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern, mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus und kulturellem oder sozialem Hintergrund. Zentrale Motive hat das Kollektiv migrantas grafisch-künstlerisch in Piktogramme umgewandelt und präsentiert  sie nun auf 2 x 10m großen Stadtbannern an folgenden Stellen:

– Bernauer Straße, vis-à-vis Mauerpark
– Invaliden-, Ecke Brunnenstraße
– Warschauer Straße 59
– Stralauer Straße, Ecke Alexanderstraße

Das Projekt, das bis zum 03.08.2014 zu sehen ist, wird von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Beauftragte des Senats von Berlin für Integration und Migration gefördert.

migrantas

migrantas auf Berlin-Woman

Ein Gedanke zu „Die Stimmen der Bilder – migrantas-Piktogramme im Berliner Stadtraum, ab heute

  1. es gibt auch ganz viele künstlerisch modifizierte Verkehrsschilder in Neukölln. Mensch muß nur ab und zu ein bisschen hoch gucken, und die Schilder sind so vertraut, dass es manchmal gar nicht bewußt wird. z.B. in der Weserstr. nahe Hermannplatz.

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