World-Women: Maria Lassnig (08.09.1919-06.05.2014)

World-Women

Maria Lassnig Kantate, 1992, 35-mm Film überspielt auf DVD (8:00 Min.), www.artnet.de
Maria Lassnig, Kantate, 1992, 35-mm Film überspielt auf DVD (8:00 Min.), www.artnet.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Im vergangenen Jahr erhielt die österreichische Medienkünstlerin und Malerin Maria Lassnig den Goldenen Löwen von Venedig. Neben zahlreichen internationalen Ausstellungen war sie auch in der Berliner Galerie Capitain Petzel vertreten. Am 06.05.2014 ist die Hauptvertreterin des Informel gestorben und hinterlässt ein erfülltes Kunstleben.

Maria Lassnig studierte an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Wilhelm Dachauer. 1943 als entartet entlassen, setzte sie ihr Studium bei Ferdinand Andri und Herbert Boeckl fort und machte 1954 ihr Diplom bei Albert P. Gütersloh. Von Anfang an befasste sie sich mit dem Körperthema, das sich als Female Body-Awareness durch ihr Werk zieht. In den 1950er Jahren lebte sie in Wien und Paris, dort traf sie André Breton, Benjamin Péret und Paul Celan. In Wien schloss sie sich der „Galerie nächst St. Stephan“ und der „Wiener Gruppe“ an. Es folgten Aufenthalte in Paris, New York und Berlin. 1980 erhielt sie einen Ruf an die Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, wo sie 1982 eine Meisterklasse mit einem Lehrstudio für Trickfilm gründete. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin ist weltweit auf repräsentativen Ausstellungen und in den Sammlungen zentraler Kunstinstitutionen vertreten.

Maria, we will miss you!

Maria Lassnig auf Berlin-Woman

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