Wie funktioniert Change.org? Berlin-WoMan informiert über soziales Engagement im Web 2.0

kreative Unternehmer/innen

Berlin-Woman_Change.org

Kann 1 Unterschrift die Welt verändern? Das nicht, aber tausende Unterschriften können einiges in Bewegung bringen. Change.org ist eine der größten Online-Petitions-Plattformen: kostenlos, easy zu bedienen, erfolgreich. Mit einem einfachen Klick entsteht globale Solidarität, die schon Banken in die Knie gezwungen hat. Gabi Helmchen vom Berlin-Woman-Team informiert:

2007 wird Change.org von den Stanford-Studenten Ben Rattray und Marc Dimas gegründet. Sie wollen die Möglichkeit geben, das eigene Umfeld durch soziales Fundraising, ein Freiwilligen-Netzwerk und die Vernetzung von Bloggergruppen zu verändern. Doch das funktioniert nicht richtig. 2010 ändern sie ihre Zielrichtung und fokussieren auf kollektive Aktionen und Bürger/innenbeteiligung. Von nun an schalten Aktivist/innen auf Change.org Petitionen, unterstützen sich gegenseitig und führen so erfolgreich den sozialen Wandel herbei. Change.org hat mittlerweile 180 Mitarbeiter/innen in 18 Ländern. Die Plattform existiert in über 20 Sprachen und wird in 196 Ländern der Welt genutzt. Jede/r kann eine Online-Petition auf Change.org starten, solange diese nicht zu Gewalt oder Hass aufruft. Per Email werden die Nutzer/innen von Change.org über die Petitionen informiert und zur Unterstützung aufgerufen. Und das funktioniert so: Name, Adresse und Email einmal angeben, dann den Button „Unterschreiben“ anklicken und bei Bedarf ein Statement abgeben und verbreiten. Kritiker/innen nennen diese Art der Unterstützung Sofa-Aktionismus. Anstatt auf die Straße zu gehen, würde zu Hause „nur“ ein Button geklickt. Doch Change.org ist kein Ersatz, sondern ein weiterer Support von Aktionen! In der Kritik steht auch der Gewinn: Initiativen wie Greenpeace oder Amnesty International zahlen rund 15 Mio $ im Jahr, um für ihre Spendenaufrufe Zugang zur Email-Datenbank von Change.org zu erhalten. Doch auch das ist eben der Preis für ein weltweit agierendes erfolgreiches Unternehmen, das aktuell sogar über einen Börsengang nachdenkt. Ob eine Petition wirklich Erfolg hat, ist von den Gesamtaktionen einer Initiative abhängig.  Das beweisen die Kampagnen: Stabilisierung des Hebammenwesens im Koalitionsvertrag (133.798 Unterschriften), Verhinderung der Hühnerfabrik in Vierkirchen ( 37.280 Unterschriften), Lizenzentzug für den Betreiber der Hasenburg-Heime (40.811 Unterschriften) u.a.

Jeden Tag verändern Change.org-Kampagnen die Welt – Stück für Stück. Und Berlin-Woman ist gerne Teil dieser Bewegung!

Change.org

Beispiele erfolgreicher Kampagnen

Ein Gedanke zu „Wie funktioniert Change.org? Berlin-WoMan informiert über soziales Engagement im Web 2.0

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