World-WoMen: William Shakespeare

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Bild: www.moreintelligentlife.com
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Wo Worte selten, haben sie Gewicht. Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück. Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage und Gut gebrüllt, Löwe. Wer kennt diese Sprüche nicht. Aber wisst ihr auch, dass sie von William Shakespeare stammen? Am 23.04. jährte sich der Geburtstag unseres World-WoMan zum 450. Mal.

William Shakespeare (23./26.04.1564-23.04.1616) ist ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler. Er verfasste die bedeutendsten Theaterstücke: Komödien und Tragödien, der Welt. Nachweisbar schrieb er 38 Dramen und epische Versdichtungen sowie 154 Sonette. Der Sohn einer angesehenen Bauern- und Handelsfamilie lernte wohl an der Lateinschule in Stratford-upon-Avon Sprachen, Dichtung, Geschichte und Ethik sowie an einer Grammaschool Rhetorik, Poetik und Literatur. Mit 18 heiratete er die 8 Jahre ältere Bauerntochter Anne Hathaway , das Paar hatte 3 Kinder. 1585 ging er nach London, wo er vermutlich als Schulmeister arbeitete und sich mit Gelegenheitsjobs durchschlug. In der Zeit verfasste er Gedichte für Adelige, wodurch er sich wichtige Kontakte, wie z.B. zu Henry Wriothesley, dem 3. Earl von Southhampton sichern konnte. Spätestens ab 1594 spielte Shakespeare in der führenden Londoner Theatergruppe „Lord Chamberlain’s Men„, die 1603 zur königlichen Schauspieltruppe ernannt wurde. Mit Richard Burbage als dem besten Schauspieler, mit Shakespeare als dem besten Dramatiker und dem Globe, dem beliebtesten Londoner Theater der Zeit, war der „Truppenerfolg“ sicher. Shakespeare schrieb die Stücke, an deren Aufführungen er finanziell beteiligt war. 1599 wurde er dann Mitbesitzer des Globe. In der elisabethanischen Theaterepoche war es Usus, vorhandene Stücke um- bzw. fortzuschreiben. So entstanden Macbeth, Julius Cäsar, Romeo und Julia, Hamlet, King Lear, die lustigen Weiber von Windsor, Perikles und Heinrich IV, um nur die Bestseller zu nennen. Der Künstler war ein unglaubliches Sprachtalent, er erfand Wörter, schuf immer neue Wortkombinationen und beherrschte alle Sprachebenen: vom schlimmsten Gossen- bis hin zum manierierten Hofvokabular. Seine humanistischen, politischen, sozialen und psychologischen Themen haben nichts an Relevanz verloren. Bis heute werden seine Werke überall auf der Welt zitiert, gespielt und verfilmt. Thanks a million and congrats, William!

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Ein Gedanke zu „World-WoMen: William Shakespeare

  1. Ich bin immer wieder begeistert, wie Du es schaffst altbekannte Themen wieder neu aufzufrischen.
    Super, das macht wieder neugierig auf Shakespeare – Auf ein Neues.

    Vielen Dank Berlin Woman

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