Berlin-WoMen: David Bowie, welcome!

Berlin-WoMan

David Bowie auf Berlin-Woman

David Bowie (*8.01.1947), bürgerlich David Robert Jones, ist eine Ikone der Pop- und Rockmusik. Der Brite betätigt sich als Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler. Mit 140 Mio verkauften Tonträgern und 30 Alben gilt er als einer der einflussreichsten und vermögendsten Musikkünstler weltweit.

David Bowie spielte mit allen Pop-Größen zusammen. Auch ist er ein gefragter Filmschauspieler, drehte mit Marlene Dietrich, Catherine Deneuve, Susan Sarandon und hatte einen Konzertmitschnitt im Film Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Der Künstler wuchs in einfachen aber gesicherten Verhältnissen auf. Hier hörte er Rock’n Roll, Beat und Jazz. 1962 spielte und sang er in seiner 1. Band The Kon-Rads. Im Laufe der 1960er Jahre trat er dann als Sänger und Musiker in verschiedenen Gruppen auf. Für seine Bühnenshow prägend wurde die Zusammenarbeit mit dem Pantomimen Lindsay Kemp. Darauf aufbauend kreierte er seine teils androgynen Kunstfiguren, allen voran Ziggy Stardust und The Thin White Duke. Ab 1967 schmückte er sich mit dem Künstlernamen David Bowie. Den 1. kommerziellen Erfolg bescherte ihm Space Oddity, ein Stück, das immer wieder in den Charts auftaucht. Bowie scharte  erstklassige Musiker um sich: Mick Ronson (Gitarre), Mick (Woody) Woodmansey (Schlagzeug), Trevor Bolder (Bass) und später Mike Garson (Piano). Mit dem Album und der Welttournée: The Rise und Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars wurde er zum Superstar der Glamrockszene. Ortswechsel, wie 1975 nach New York oder 1976-78 nach Berlin (Hauptstr. 155 in Schöneberg) hatten die Produktion seiner bedeutenden Alben zur Folge: Station to Station, Heroes, Lust for Life und Scary Monsters. 1983 verwandelte sich Bowie in einen New Wave-Boy und brachte die Singleauskopplung Let’s Dance des gleichnamigen Popmusik-Albums auf Platz 1 der US Charts. Es folgten die Hits This is Not America und Absolute Beginners. 2002 knüpfte das Erfolgsalbum Heathen an seine Anfangszeiten an. Man sprach von Bowies „Comeback„. 2003 ließ er die Liveshow seines Albums Reality digital und in Breitfilmformat weltweit gleichzeitig in Kinos ausstrahlen. Überhaupt nutzte er als einer der 1. Rockstars intensiv die neuen Medien. Seine interaktive Website ist seit 1996 am Start. 2013 veröffentlichte Bowie nach 10 Jahren Abstinenz die Single Where Are We Now. Im dazugehörigen Video sind Filmausschnitte aus seiner Berliner Zeit zu sehen. Der Vater von 2 Kindern und zeitweise bekennende Bisexuelle war mit Angela Barnett und ist mit Iman Abdulmajid verheiratet. Im Mai kehrt David Bowie nach Berlin zurück! David Bowie, Berliner Festspiele, Martin-Gropius-Bau, Niederkirchner Str. 7, 10963 Berlin, täglich 10:00-20:00 Uhr,  10/14 €, 20.05.-10.08.2014

Welcome, David!

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