Berlin-Women: Uschi Obermaier

Berlin-Women

Uschi Obermaier auf Berlin-Woman

Uschi Obermaier, oder: Chrissi Malberg (24.09.1946) ist ein deutsches Fotomodell. Bekannt wurde sie auch als Autorin, Filmschauspielerin, Aktivistin und politisches Sexsymbol  – vor allem durch ihre Mitgliedschaft in der Berliner Kommune 1. In dieser 1. Westberliner WG, die die freie Liebe propagierte, lebte sie mit Fritz Teufel, Ulrich Enzensberger und Rainer Langhans zusammen. Mit Letztem zelebrierte sie eine medienwirksame Partnerschaft.

Bereits zu ihrer Ausbildung in einem Fotostudio in Bayern wurde die attraktive Uschi Obermaier als Model entdeckt. Sie arbeitete u.a. für die Vogue, die Twen, den stern und ließ sich später auch für den Playboy ablichten. Zahlreiche Starfotografen wie Helmut Newton und Richard Avedon machten Bilder von ihr, die Medien feierten sie als Sexsymbol ihrer Generation. Nach der Berliner Zeit gründete sie mit Langhans die Highfish Kommune in München. Uschi Obermaier war so etwas wie ein Star-Groupy.  Bekannt sind Affären mit Mick Jagger, Keith Richards, Jimi Hendrix. Parallel dazu spielte sie in verschiedenen Filmen, darunter Rote Sonne von 1969, mit. Mit ihrem zukünftigen Ehemann Dieter Bockhorn lebte sie dann ab 1973 zunächst in Hamburg. Anschließend gingen die beiden für mehrere Jahre auf Weltreise. Nach dem Unfalltod des Partners 1983 zog sich Obermaier nach Kalifornien zurück. Dort lernte sie das Schmuckhandwerk, heute ist sie US-amerikanische Staatsbürgerin und Schmuckdesignerin in der Nähe von Los Angeles. Ihr Leben wurde 2006 unter der Regie von Achim Bornhake mit Natalia Avelonin in der Hauptrolle verfilmt. Uschi Obermaier verfasste 2 Autobiografien: Das wilde Leben (1994) und High Times, mein wildes Leben (2006).

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