Berlin-Woman hört hin: GEZ oder wer managt die Rundfunkabgabe – eine Podiumsdiskussion der DAfF am 11.02.2014, Teil 1

kreative Unternehmer/innen

Berlin-Woman_DAfF

Rundfunkgebühren? Wie viele Mediennutzer/innen sind darüber verärgert, da sie längst den Öffentlich Rechtlichen abgeschworen haben. Was steckt hinter dieser staatlich verordneten monatlichen Abgabe? Unter dem schwergewichtigen Motto „Vertrauen ist gut – Muss die Kontrolle besser sein“ lud die „DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN“ (DAfF) zur Podiumsdiskussion in die Bayr. Landesvertretung ein. Im Mittelpunkt stand die sinnvolle Verwendung der Rundfunkabgabe, es gab Weißwurst und Brezeln. Gabi Helmchen vom Berlin-Woman Team war mit dabei und berichtet. Teil 1: 

Über die Basics klärte zunächst der Schauspieler Michael Brandner, Mitgründer und 1. Vorsitzende der  DAfF auf. Die DAfF fördert das deutsche Fernsehen und ist Stimme der Fernsehschaffenden. Dem gegenüber steht die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF). Seit Anfang 2013 wird die Rundfunkabgabe pro Wohnung und nicht mehr pro tatsächlicher Nutzung des öffentlich-rechtlichen Angebots erhoben. Das bringt den Sendern in den kommenden 4 Jahren ein Plus von 1,1 Milliarden €. Angesichts des beträchtlichen Gewinns schlägt die KEF vor, den Betrag ab 2015 um 0,73 €monatlich und Beitragszahler/innen zu senken. Grundsätzlich stellt die DAfF fest, dass die öffentlich-rechtlichen Sender den kontinuierlichen Anstieg ihrer Verwaltungskosten durch eine Reduktion der Programmkosten, sprich: einer sichtlichen Qualitätsminderung ausgleicht. Sollte das Geld nicht viel mehr im Sinne der Zuschauer/innen und für ein besseres Programm genutzt werden? Wer kontrolliert die Sender? Diese Frage wurde dann an das fast nur männlich besetzte Podium mit Karin Brieden (ZDF), Dr. Thomas Leif (SWR), Dr. Heinz Fischer-Heidlberger (KEF), Dr. Johannes Beermann (Sächs. Staatskanzlei),  Dr. Carsten Brosda (Staatskanzlei HH), Lutz Marmor (NDR, ARD) und Gerhard Schmidt (DAfF) gerichtet. In Teil 2 folgen die Diskussionsergebnisse.

DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN (DAfF)

Fortsetzung folgt

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