No Berlin-Women? Frauen und Macht Nr. 5: Manuela Schwesig

No Berlin-Women!

Berlin-Woman_Manuela Schwesig
© gabi helmchen

7 Ministerinnen im Bundeskabinett, das ist uns eine Serie wert! Unter der Rubrik „Berlin-Women“ stellen wir die mächtigsten Frauen Deutschlands vor und beleuchten ihre Biographie und politische Karriere. Uns interessiert vor allem die Verflechtung beider Bereiche und die Wegstationen, die die Betreffenden bis zur politischen Spitze genommen haben. Heute ist Manuela Schwesig dran, die seit 2013 unsere Bundesgeschicke mitlenkt. Auf der Agenda der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht neben Ämterhäufung noch nicht allzu viel. Gabi Helmchen hat die Daten für euch zusammengestellt. Manuela Schwesig, (*23.05.1974) ist seit dem 17.12.2013 Familienministerin der BRD und das Gesicht der ostdeutschen SPD. Auf Bundesebene ist sie nur insofern in Erscheinung getreten, als dass sie ihre Vorgängerin Ursula von der Leyen 2009 im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet unterstützte und rechts außen überholte.  Geboren in Frankfurt (Oder), Abitur in Seelow, studierte Manuela Schwesig 1992-1995 an der Fachhochschule für Finanzen in Königs Wusterhausen mit dem Abschluss als Diplom-Finanzwirtin (FH). Ihre steile politische Karriere basiert auf der Verbandelung von Finanzen und Politik. 1992-2000 arbeitete sie im Finanzamt Frankfurt (Oder), 2000-2002 im Finanzamt Schwerin und 2002-2008 beim Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern. Erst seit Januar 2003 ist Manuela Schwesig Mitglied der SPD, sie ist im SPD-Kreisvorstand Schwerin und in der Schweriner Stadtvertretung. Zunächst war sie stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Kinder-, Familien-, und Frauenpolitik, dann Fraktionsvorsitzende. Seit 2005 ist sie im SPD-Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern. 2008-2011 hatte sie das Amt der Ministerin für Soziales und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern inne. 2009 wurde sie stellvertretende SPD-Vorsitzende, seit 2011 sitzt sie im Landtag. Bis Dezember 2013 war Schwesig Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihrer Nominierung ins Kompetenzteam Steinbrück März 2013 stieg sie zur stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden auf. Die Mutter eines Sohnes bekleidet 11 Ehrenämter. Kürzlich schlug sie die 32-Stunden-Woche für junge Eltern vor, was binnen Stunden von der CDU abgeschmettert wurde.  Auch muss sie das ungeliebte „Betreuungsgeld“ managen, keine leichte Aufgabe. Berlin-Woman wird weiter beobachten und berichten!

Ursula von der Leyen

Andrea Nahles

Maria Böhmer

Johanna Wanka

Fortsetzung folgt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.