Habt ihr was Größeres vor? Berlin-Woman rät zur Gründung einer UG (haftungsbeschränkt)

kreative Unternehmer/innen

©Bjoerg Franke für Bees & Butterflies. Agentur für kreative Unternehmen
©Bjoerg Franke für Bees & Butterflies. Agentur für kreative Unternehmen

Bei jedem erfolgreichen Einzelunternehmen klopfen spätestens ab dem 3. Geschäftsjahr starke Partner/innen mit großen Projekten an. So schön das ist, so sehr müssen wir darauf vorbereitet sein. Z.B. würde uns eine GbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) die Haftung mit unserem Privatvermögen bescheren, wenn’s mal nicht so gut läuft. Mehr Sicherheit bietet die GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung und einem Gründungskapital von 25.000 €). Wem das zu viel ist, die/der fährt mit der UG (Unternehmensgesellschaft haftungsbeschränkt) am allerbesten.  Dr. Carola Muysers hat das Wichtigste für euch zusammengestellt: 

Gerne wird die UG (Unternehmensgesellschaft, haftungsbeschränkt) als Mini-GmbH, bzw. 1 € GmbH bezeichnet. Das mag daher rühren, dass diese seit 2008 geltende Rechtsform für die Justiz noch in den Kinderschuhen steckt. In realita ist sie längst zu einer sehr beliebten, da leicht zu händelnden GmbH-Variante gediehen. Die UG versteht sich als Kapitalgesellschaft mit Körperschafts- und Gewerbesteuerpflicht. Ihr Mindeststammkapital besteht aus 1 €. Eine weitere Variante ist die gemeinnützige UG, über die man Förderprojekte laufen lassen kann. Die beteiligten Gründer/innen schließen einen notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag und erbringen die Stammeinlage. Der Vertrag bestimmt: Name, Sitz, Gegenstand, Gesellschafter/innen und Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Gesellschafter/innen sind die Inhaber/innen der Firma. Man kann auch eine UG als Einzelperson mit den Gesellschaftsanteilen der verschiedenen eigenen Firmen ins Leben rufen. Und so geht es: UG-Vertrag über einen Anwalt  und Notar abschließen (ca. 500 €), Gewerbe anmelden (30 €),  ins Handelsregister eintragen lassen (150 €), UG-Konto gründen (30 €), fertig. Alles weitere, was euch ins Haus flattert, wie etwa Registrierungen auf Onlineportalen, die mit der IHK verbandelt sind, möglichst ignorieren. Sie sind nicht Pflicht, völlig überteuert und haben nur geringen Nutzen. 

Viel Erfolg beim unternehmerischen Wachsen und Gedeihen wünscht Berlin-Woman! 

UG-Infos 

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