Music with Berlin-Woman: Sophie Hunger, Das Neue

die gelbblaue Stunde

Bild: www.fudder.de
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Jeden Sonntag stellt Berlin-Woman eine Musikerin, eine Band und auch mal einen Musiker mit Kurzbiografie, Lyrics und Link zum Video bzw. Download vor. Es sind Talente, die wir in Clubs, bei Konzerten und auf der Straße gehört haben und euch empfehlen möchten. Wir freuen uns sehr, dass die Musik begeisterte Antje Ripking als Mitbloggerin zu uns gestoßen ist und hier nun ihre „Fundstücke“ vorstellt. Ihre neuste Entdeckung ist Sophie Hunger. By the way: Antje Ripking ist im bürgerlichen Leben bei der „Gründerinnenzentrale Berlin“ tätig.

Sophie Hunger, eigentlich Emilie Jeanne-Sophie Welt (*1983) ist eine international anerkannte Schweizer Sängerin, Songwriterin und Filmkomponistin. Ihre Eltern hörten Jazz, Punk und Folkmusic. Unter dem Einfluss entwickelte Hunger ihren originellen Stilmix aus Hip-Hop , R&B, Rock, Country, Bluegrass und Folk. Die Musikerin spielt Piano, Gitarre und Bluesharp. Ihre 1. CD produzierte sie zuhause und vertrieb sie auch selbst. Das Studioalbum Monday Ghost (2008) wurde ein Platinhit. Hunger tritt in verschiedenen Formationen auf, aktuell mit den Musikern Alexis Anerilles (E-Piano, Trompete, Flügelhorn), Simon Gerber (Bass , Gitarre, Klarinette), Sara Oswald (Cello) und Alberto Malo (Schlagzeug). Hungers Songtexte wirken traumhaft und unbewusst. Sie selbst sagt: „Meine Musik hat viel mit Bewusstlosigkeit zu tun, es gibt nichts Rationales darin….“ Neben ihrer musikalischen Tätigkeit schreibt die Künstlerin auch Kolumnen unter dem Pseudonym: Christian Seraphin Jenny und Texte für Festivals sowie für Zeit online. Sophie Hunger hat 4 Alben veröffentlich, hier hören wir Das Neue aus dem Album Danger of Light. Es erzählt von Aufbruch und von der Neuen Welt.

Lyrics:

Dreissig ist das neue zwanzig,. Der Mann ist die neue frau.

Freiheit ist das neue Gefängnis und reich ist das neue schlau.

Islam ist die neue katholische Kirche und Deutschland die neue Türkei.

Die Schweiz schon bald im Siebengebirge und jetzt ist das Neue vorbei.

Wenn du bald nach Hause kommst, dann bin ich nicht mehr hier.

Ich kann nicht bleiben wie ich bin, mit dir.

Und wenn du bald nach Hause kommst, dann bin ich nicht mehr hier.

Ich kann nicht bleiben wie ich bin, trotz dir.

Zuckerberg ist der neue Kolumbus, der Bankmann die neue Aristokratie.

Gesundheit ist der neue Exorzismus, et la fatigue c’est la nouvelle follie.

Nichtraucher sind die neuen Raucher, alte fühlen sich neu immer jünger.

Intellektuelle sind neu völlig unbrauchbar, frei zum bestehlen ist neu.

Und wenn du bald nach Hause kommst …

Wenn du bald nach Hause kommst, dann such nicht mehr nach mir.

ich kann nicht bleiben wie ich bin, mit dir.

wenn du bald nach Hause kommst …

Das Neue auf Youtube

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