No Berlin-Women? Frauen und Macht Nr. 1: Ursula von der Leyen

No Berlin-Women!

Bild: www.pottblog.de
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Angesichts der frisch gebackenen Koalition mit 7 Ministerinnen startet Berlin-Woman eine neue Serie. Einmal pro Woche werden wir die weiblichen Kabinettmitglieder vorstellen. Im Mittelpunkt stehen die Biographie und politische Karriere der Betreffenden sowie deren Verknüpfung. Heute ist Ursula von der Leyen dran, die seit 2005 unsere Bundesgeschicke mitlenkt. Gutes & Schlechtes stehen auf der Agenda der soeben ernannten Verteidigungsministerin. Carola Muysers hat die Daten für euch zusammengestellt.

Ursula von der Leyen, geb. Albrecht (*08.10.1958) ist seit dem 17.12.2013 Verteidigungsministerin der BRD. Die Tochter des ehem. Ministerpräsidenten von Niedersachsen Ernst Albrecht (CDU) wurde in Brüssel geboren. Hier besuchte sie die Europäische Schule. Ihr Abitur machte sie 1976 am math.-naturwiss. Gymnasium in Lerthe. Es folgten ein Volkswirtschaftsstudium in Münster und Göttingen, das sie abbrach, um ein Jahr lang an der London School of Economics and Political Science zu studieren. Danach nahm sie ein Studium am der Medizinischen Hochschule Hannover auf. Sie schloss mit dem Staatsexamen und der Aprobation zur Ärztin ab. 1986 heiratete sie den Medizinprofessor und Unternehmer Heiko v. d. Leyen und wurde 1987 Assistenzärztin für Frauenheilkunde. 1990 trat sie der CDU bei, promovierte 1991 und ging mit ihrer Familie für 4 Jahre in die USA. Sie engagierte sich u.a. im Ärztekreis der CDU. 1998-2002 war sie wiss. Mitarbeiterin in der Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Medizinischen Hochschule Hannover. 2001 machte die Mutter von 7 Kindern ihren Magister in Public Health. Im Alter von 41 Jahren startete sie dann ihre rasante politische Karriere: übernahm kommunalpolitische Mandate in der Region Hannover, war Mitglied im Niedersächs. Landtag und 2003-5 Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in Niedersachsen. Seit 2004 ist sie im CDU-Vorstand, Bundestagsabgeordnete und in den Wahlkampfgremien der CDU zuhause. 2005-2009 hatte sie das Amt der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2009-2013 der Bundesministerin für Arbeit und Soziales inne. v.d. Leyen hat das Elterngeld eingeführt, sich für den Ausbau der Krippenplätze (230.000 Plätze) stark gemacht, ist gegen Leiharbeit vorgegangen, forderte eine Internet-Zensur, verantwortet die derzeitigen strengen Sanktionen bei Hartz 4, forcierte die Ablehnung der sofortigen Einführung einer gesetzlichen Frauenquote durch den Bundestag und ist nun im War-Business tätig.

Berlin-Woman wird weiter berichten!

Ein Gedanke zu „No Berlin-Women? Frauen und Macht Nr. 1: Ursula von der Leyen

  1. Liebe Carola, Das finde ich eine ausgezeichnete Idee, über unsere Frauen in der Regierung mal mehr zu berichten.
    Weiter so…….. vielen Dank, das Du meine Wissenslücken ausfüllst.
    Herzliche Grüße
    Lilo Rödder
    Mode Anziehen D!

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