Berlin-Women: Hilla von Rebay, Lesung mit Katja von der Bey 28.11.2013

Berlin-Women

Hilla von Rebay auf Berlin-Woman

Hilla von Rebay, eigentlich Hildegard Anna Augusta Elisabeth Baronin Rebay von Ehrenwiese (31.05.1890-27.09.1967) ist eine US-amerikanische Künstlerin, Kunstmäzenin und die Ideengeberin des Guggenheim Museums (NY). Früh kam sie mit der Kunstavantgarde Europas in Berührung, malte selbst abstrakt und promotete Künstler dieser Richtung. 1907-1913 studierte sie an der Académie Julian in Paris und in München bei den Secessionisten Fritz Erler und Leo Putz. Sie war befreundet mit George Braque,

Rudolf, Bauer, Otto Nebel und Wassily Kandinsky und stand in Kontakt mit Hans Arp. Als Mitglied der Novembergruppe in Berlin schloss sie sich der Künstlergruppe um Herwarth Walden und seiner Zeitschrift Der Sturm an. Wie viele Künstler der gegenstandslosen Richtung interessierte sich Hilla von Rebay auch für spirituelle Themen. 1927 lernte sie Solomon R. Guggenheim in New York kennen, den sie für die abstrakte Kunst in Europa begeistern konnte. Mit einer Arbeit von Wassily Kandinsky nahm die Sammlung Guggenheim ihren Anfang, und 1939 wurde das weltberühmte Guggenheim Museum dank Rebays genialer Ankaufspraxis eröffnet. 1943 startete dann der Bau des heutigen Gebäudes nach den Plänen von Frank Lloydt Wright. Auch hier wirkte Rebay aktiv mit: Form und Farbe des Museumsbaus gehen auf sie zurück. 1947 erhielt Rebay die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Nach Guggenheims Tod entzweite sie sich mit dessen Familie und musste die Museumsleitung aufgeben. Sie zog sich zurück und starb 1967 in Greens Farms, Westport/Conn.

Diesen Donnerstag liest die Berlin-Woman Katja von der Bey aus ihrer frisch erschienen Publikation: Hilla von Rebay DIE ERFINDERIN DES GUGGENHEIM MUSEUMS, Braus Verlag 2013!

Buchhandlung Herschel, Anklamer Straße 38, 10115 Berlin, Anmeldung: 030/4407599, buchhandlung-herschel@t-online.de. Do 28.11.2013, 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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