Berlin-Women: Mata Amritanandamayi – Amma

Berlin-Women

Bild: www.amma.de
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Mata Amritanandamayi, auch Amma (Mutter) genannt, geb. Sudhamani Idamannel (*27.09.1953) stammt aus einer südindischen Fischerfamilie. Sie ist Gründerin einer großen NGO, die Schulen, Krankenhäuser, eine Universität und Stiftungen für Bedürftige in Indien gegründet hat. Mit 9 Jahren musste sie die Schule verlassen, um sich um ihre kranke Mutter und ihre 7 Geschwister zu kümmern. Danach lernte sie Näherin. In dieser Zeit begann sie, Menschen spontan zu umarmen und zu trösten.

Sie durchlebte eine Zeit intensiver religiöser Entrückung, die man in der westlichen Welt mit einem psychischen Defekt gleichsetzen würde. In Indien trug diese Erfahrung jedoch zu ihrer persönlichen und professionellen Profilierung bei. 1981 rief sie einen Ashram ins Leben. Amma folgt dem vedischen und hinduistischen Glauben, der in einem schweren Schicksal vergangene Leben gespiegelt sieht. Sie wehrt sich aber gegen jeglichen Fatalismus und bietet ihr Produkt: die Umarmung als Linderung von schicksalsbedingtem Schmerz und Leid an. 1993 formierte sich  ihre NGO, die Embracing the World-Foundation. Sitz ist Ammas Geburtsort Kerala, zu dem täglich mehrere 1000 Interessierte pilgern. Amma spricht regelmäßig vor internationalen Versammlungen, so auch den Vereinten Nationen. 1993 wurde sie zur Präsidentin des hinduistischen Glaubens ernannt, 2002 erhielt sie den Ganshi-King-Preis für Gewaltlosigkeit, 2005 den James Parks Morton Interfaith Award, 2007 den Cinéma Vérité Award. Seit 1987 reist sie durch die Welt und umarmt Menschen bei kostenlosen Veranstaltungen. Bislang hat sie mehr als 30 Millionen Menschen berührt und getröstet. Jetzt ist sie in Berlin! Am Freitag und Samstag, 25./26.10.2013 umarmt sie im Velodrom. Shall we go?

Benefizveranstaltung und persönliche Begegnung mit Amma, 25.-26.10.2013, Velodrom, Paul-Heyse-Straße 26, 10407 Berlin, 10:00-16:00 Uhr

Amrita e.V.

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