Berlin-Women: Käthe Augenstein

Berlin-Women

Käthe Augenstein, Selbstportrait, um 1928, ©Stadtarchiv Bonn, Bild: www.artefakt-berlin.de
Käthe Augenstein, Selbstportrait, um 1928, ©Stadtarchiv Bonn, Bild: www.artefakt-berlin.de

Käthe Augenstein (1899-1981) gehört zu den erfolgreichsten Pressefotografinnen der Weimarer Republik. In einer gutbürgerlichen Bonner Familie aufgewachsen erhält sie grundlegende künstlerische und kulturelle Anregungen. Schon als junges Mädchen hat sie ihre eigene Plattenkamera. Sie macht eine Ausbildung in einem Fotoatelier und zieht nach Berlin, um 1927-1930 die Fotografische Lehranstalt des Lette-Vereins zu besuchen. 

Sie arbeitet für den Ullstein-Verlag, die UfA und ab 1929  für die Berliner Fotoagentur Dephot. Ihr Spezialgebiet sind kulturelle und soziale Sujets. Es entstehen Portraits von Künstler/innenberühmtheiten, u. a. von Max Liebermann, Renée Sintenis, Milly Steger und Otto Dix, die in den bekannten Illustrierten und Tageszeitungen abgedruckt werden. Neben der Verlagsarbeit findet sie 1937 eine Anstellung im Fotoatelier von Elsbeth Heddenhausen. 1945 verliert Käthe Augenstein ihr Hab und Gut bei einem Bombenangriff, so auch ihre Fotoausrüstung und ihr Archiv. Nach dem Krieg startet die Fotografin in Bonn neu durch und wird zu einer gefragten Portraitistin und Chronistin der Kunstszene im Rheinland sowie der Bonner Hauptstadt. 1981 gelangen ihre Bilder ins Stadtarchiv Bonn. Nun sind sie erstmals in Berlin zu sehen. Eröffnung ist im Verborgenen Museum am 24.10.2013, 19:00 Uhr. 

Käthe Augenstein (1899-1981). Fotojournalistin Berlin-Bonn, Das Verborgene Museum, Schlüterstr. 70,10625 Berlin, Do-Fr 15:00-19:00 Uhr, Sa, So 12:00-16:00 Uhr, 25.10.2013-09.02.2014

Presseinformationen sowie -fotos unter: http://tinyurl.com/lafxob7

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