Berlin-Women: Urszula Usakowska-Wolff

Berlin-Women

Ursula Usakowska-Wolff

Urszula Usakowska-Wolff (*30.09.1954) ist Autorin, Übersetzerin, Lyrikerin und Herausgeberin. Seit ihrem 10. Lebensjahr ist sie mit der deutschen Sprache vertraut, denn  sie wuchs 1964-1966 in der Schweiz auf. 1970-1974 studierte sie an der Uni Bukarest die Fächer Germanistik und Romanistik und machte ihren Magister in Germanistik an der Uni Warschau. Bis 1981 war sie Redakteurin beim Polnischen Rundfunk in Warschau, wurde mit dem Kriegsrechts am 13.12.1981 entlassen und erhielt Publikationsverbot.

1984-1986 lebte sie in Österreich, im Anschluss ging sie nach Deutschland und ist seit 2006 in Berlin, wo sie bislang über 60 Ausstellungen zeitgenössischer polnischer Kunst kuratiert hat. Sie ist Autorin zahlreicher Beiträge in Literaturzeitschriften und Anthologien und arbeitet als Korrespondentin von Tygiel Kultury, der Zeitschrift des Skulpturenzentrums Oronsko und als Redakteurin von MATRIX und dem strassenfeger. Urszula Usakowska-Wolff übersetzte u.a. Erna Rosenstein, Wislawa Szymborska, Eugeniusz Kupper, Robert Rybicki, Zbigniew Dominiak, Jacek B. Grunwald, Andrzej Bursa, Julia Hartwig und Genowefa Jakubowska-Fijalkowska. 2006-2011 war sie Vizepräsidentin des Zentrums der P.E.N. Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder und 2009-2011 Mitglied des Programmrats im Polnischen Skulpturenzentrum in Oronsko. Bis heute ist sie Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und mit folgenden Preisen dotiert: ökumenischer Preis Schafe Davids der Stiftung Sacro Art und der Stiftung Merkuryusz, Pegasus Medaille der Akademie der Schönen Künste in Warschau und Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen. Die Poesie von Urszula Usakowska-Wolff zeichnet sich durch das Gegeneinander verschiedenster Sprachelemente, so auch von Nicht-Poesie aus.

Kontakt: uusakowska@gmx.de

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