Berlin-Woman stellt vor: die Fotodesignerin Heike Jestram

kreative Unternehmerinnen

©Heike Jestram
©Heike Jestram

Ein Phänomen greift um sich: Gut qualifizierte Frauen ab 40 finden keine Jobs. Ihr Geschlecht, Alter und ihre Qualifikationen sieht das Arbeitsamt als multiples Vermittlungshemmnis. Geteilt wird diese Erfahrung von den Social Media Managerinnen des FCZ Berlin, die sich aber aktuell in einer Weiterbildung neu orientieren und aufstellen. Darunter ist die Fotodesignerin Heike Jestram, die ihre beiden Internetportale „Mark Brandenburg Bildarchiv“ und „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ aufbaut. Die Gastautorin dieses Beitrags ist Susanne Przeslawska, die Koautorinnen sind Gab Wennmann, Günna Kalisch, Sabine Möller und Eva Hammer.

Heike Jestram (*1961) studierte Kunstgeschichte, Erziehungswissenschaften und Medienberatung in Berlin. Sie ist in Ostberlin und im Land Brandenburg aufgewachsen. Jahrelang arbeitete sie als Produktionsassistentin für Film- und Fernsehproduktionen. Trotz einer Weiterbildung zur Producerin mit Abschluss der IHK und rund 260 Bewerbungen innerhalb von 2 Jahren blieben Jobangebote in der Filmbranche aus. Ein Grund ist der derzeit stattfindende Generationenwechsel beim Film. So machte sie stattdessen die Fotografie zu ihrer Geschäftsidee. Seit 2010 bietet sie eigene Fotos bei verschiedenen Stockfotoagenturen an. „Mit Fontanes Büchern im Gepäck habe ich mich aufgemacht, Berlins Umgebung zu erkunden und damit nicht nur die preußische Geschichte besser kennen zu lernen, sondern mich auch von meiner märkischen Heimat faszinieren und überraschen zu lassen“, erzählt sie. Daraus entstanden das Mark Brandenburg Bildarchiv und die Internetseite Mark Brandenburg-Wanderungen, die sich zur Zeit im Aufbau befindet. Das Bildarchiv hat lizenzfreie Gebrauchsfotografien mit dem Schwerpunkt Berlin und Land Brandenburg, Stockfotos aus verschiedenen Bereichen sowie Bilder aus Wirtschaft, Handel und Politik für die tagesaktuelle Berichterstattung, Vereine, Verbände und Privatpersonen im Angebot.

Heike Jestram hat Fontanes Gedanken in die Tat umgesetzt: „Es tut jeder gut, sich auf seine eigenen Beine zu stellen, diese Beine mögen sein, wie sie wollen.“

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