re.act.feminism #2 – das feministische Performance-Archiv präsentiert sich in Berlin, Akademie der Künste

kreative Unternehmerinnen

Bild: www.kulturstiftung-des-bundes.de
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Performances in ihrer ganzen Vielfalt: Das Archivprojekt „re.act.feminism #2“ zur feministisch inspirierten und genderkritischen Performance-Praxis hat mehr als 250 Dokumente (Videos und Fotos) zusammengetragen. Über 2 Jahre tourte das dazugehörige Ausstellungsprojekt durch Europa. Die vorläufig letzte Station ist die Akademie der Künste Berlin. Bis Mitte August ist dort das gesamte Spektrum: Archive, Ausstellung, Live-Performances, Filmvorführungen, Workshops und Lesungen zu erleben. Gabi Helmchen vom Berlin-Woman-Team stellt vor:

In den 1960er und 1970er Jahren ist die Performance als eigene Kunstform entstanden. Dabei geht es um Grenzüberschreitungen und Experimente, die das auf Vermarktung ausgerichtete Kunstobjekt zum Thema haben. Mit dem eigenen Körper und (alltäglichen) Handlungen bringen sich die Performer/innen direkt in die Gesellschaft, Politik und Kunst ein und gestalten sie mit. Das mobile Archiv von „re.act.feminism #2“ fasst 250 fotografische und filmische Dokumente von 150 feministisch und genderkritischen Performancekünstler/innen  zusammen, darunter die „Ikonen“ Yoko Ono, Marina Abramovic und Ana Mendieta. 2011-2013 tourte das Archiv jeweils in einer eigenen Mischung aus Interviews, Scores und Videoperformances sowie Dokumenten zur Produktions- und Rezeptionsgeschichte durch Vitoria-Gasteiz, Danzig, Zagreb, Roskilde, Tallinn und Barcelona. Nun mündet es in der Präsentation des Gesamtarchivs der Akademie der Künste, Berlin und wird dort ab Freitag, den 21.06.2013 zu sehen sein. Die dazugehörige ausführliche Onlineplattform versteht sich als weiterer nachhaltiger Archivort von re.act.feminism#2.

re.act.feminism #2 – a performing archive, Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin, Di-So 11:00-20:00 Uhr, Eröffnung: Fr 21.06.2013, 19:00 Uhr, 22.06.-18.08.2013

Ein Projekt von cross links e.V., Berlin, kuratiert von Bettina Knaup und Beatrice Ellen Stammer. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und ERSTE Stiftung.

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