Berlin-Women: Sandra Maischberger

Berlin-Kreuzberg

Bild: ©Berlin-Woman
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Sandra Maischberger (*1966) ist eine der führenden Medienfrauen in Deutschland. Auf einer internen Diskussionsveranstaltung zum Thema Quotenregelung in den Medien Anfang Mai berichtete sie von ihrem erfolgreichen Werdegang, von den Highs & Lows ihrer glanzvollen Karriere. Ein Vorbild für alle Frauen, die sich eine Chefinnenposition in der Medienbranche erarbeiten wollen. Berlin-Woman war mit dabei, unterstützte die Veranstaltung und erlebte die die sympathische und superprofessionelle Moderatorin und Journalistin „hautnah“ mit. Hier erfahrt ihr Details und könnt die Bildstrecke zur Veranstaltung einsehen.

Sandra Maschberger ist nicht nur eine der erfolgreichsten Medienfrauen und Journalistinnen in Deutschland. Sie ist auch sympathisch, unprätenziös und offen. So erzählte sie von ihrem alles andere als gradlinigen Aufstieg in den Medien-Olymp und ihrer Überlebensstrategie in dieser hart umkämpften Branche: Ihre 2 Leidenschaften, die Musik und das Radio, retteten sie über Durststrecken hinweg. Von älteren, männlichen Mentoren erlernte sie das Knowhow für ihre glanzvolle Karriere. Und stets arbeitete sie mit ihren Lebenspartnern zusammen. 1987-89 studierte die bekannte Moderatorin an der Deutschen Journalistenschule in München. Davor und währenddessen moderierte sie bereits die Musiksendung „Rocklok“ auf Bayern 2 und war freie Mitarbeiterin für diverse Zeitungen und Radiosender. Anschließend arbeitete sie für Tele 5 und Bayern 3, wo sie mit nur 26 Jahren Chefin des Nachrichtendienstes wurde und die Jugendsendung Life aus dem Schlachthof des Bayerischen Rundfunks moderierte. Ihre Tätigkeit für die Polit-Talkshow Talk im Turm, die sie 1991 aufnahm, wurde ein Misserfolg. Ihr Co-Moderator Erich Böhme ekelte sie heraus, doch die einschlägigen Talkerfahrungen nahm Sandra Maischberger mit in die Interviewsendung: 0137 auf Premiere, die sie sich 1992 mit ihrem damaligen Partner Roger Willemsen teilte. 1993 folgte die Sendung Spiegel TV Interview, 1996 FreitagNacht auf VOX und 1997 Greenpeace TV auf RTL, das allerdings floppte. Nach einer freien Mitarbeit beim WDR, ZDF und führenden Zeitschriften trat Sandra 2000 mit der Sendung Maischberger, Menschen des Tages, bei der ARD auf den Plan, woraus sich das Talkshow-Format Menschen bei Maischberger entwickelte, das sie bis heute über ihre eigene TV-Produktionsfirma Vincent Television GmbH vertreibt. Sandra Maischberger ist mit dem tschechischen Kameramann Jan Kerhart verheiratet und hat einen Sohn. Sie ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, diesen Mai erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Und sie mag Schokoküsse, die auf dem Buffet für sie bereitstanden.

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Ein Gedanke zu „Berlin-Women: Sandra Maischberger

  1. Ich bin beeindruckt. Sandra Maischberger ist eine so sympathische intelligente und wie ich finde, erfolgreiche Frau, ein Vorbild für alle Frauen die Wirkung haben und dabei Frau bleiben wollen, statt in Konkurrenz mit ‚Mann‘ zu gehen. Sie hat offensichtlich die Gabe besessen, beim Hinfallen/geschubst werden, wieder aufzustehen und den nächsten Schritt nach Vorne zu tun, statt aufzugeben oder hinten zu bleiben. Die weibliche Stärke und Intelligenz ist gefragt und wird gebraucht. Eine tolle Veranstaltung, meine Hochachtung an Berlin-Woman.

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