Berlin-Woman sagt „So nicht“! Kein Business-Look für Beate Zschäpe!

Nein!

Businesslook for Women auf Berlin-WomanBeate Zschäpe (*1975) ist Rechtsextremistin und mutmaßliches Mitglied der neonazistischen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Auf deren Konto gehen: 9 Morde an Mitbürgern türkischer und griechischer Herkunft, 2 Sprengstoffattentate, 2 Mordanschläge auf 2 Polizisten, bei denen 1 Polizistin den Tod fand, sowie 15 Raubüberfälle mit schweren Körperverletzungen. Zschäpe sorgte für den Zusammenhalt und den Erfolg der Gruppe. Beim laufenden Prozess im Münchner Oberlandesgericht schweigt sie und lässt ihren Dresscode sprechen: Beate Zschäpe trägt Businesskleidung!

Seit dem 09.11.2011 sitzt die mutmaßlich neonazistische Terroristin in UHaft. Im Alter von 16 Jahren schloss sie sich der rechtsextremen Szene an und agierte bis zu ihrer Inhaftierung in verschiedenen Gruppierungen und Zellen der Neonazis. Spätestens 1996 bewaffnete sich Zschäpe, organisierte terroristische Bombenanschläge und ging mit ihren Mitstreitern Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in den Untergrund. Ihre Aktionen galten dem „Erhalt der deutschen Nation“ durch hinrichtungsgleiche Ermordung von willkürlich ausgewählten Bürgern vornehmlich türkischer Herkunft. Zschäpe war die Organisatorin, zudem dokumentierte sie die Mordvergehen akkribisch. Seit dem 06.05.2013 wird ihr der Prozess gemacht, in Aussicht steht lebenslänglich. So bedrohlich diese kriminell aufgeladene Frauenbiografie ist, so gefährlich ist der aktuelle Auftritt im Münchner Oberlandesgericht. Zschäpe trug am 1. Prozesstag eine blütenweiße Bluse, einen schicken schwarzen Businessanzug, gepflegtes offenes Haar und große goldende Ohrringe. Gestern, am 2. Prozesstag waren es ein eleganter grauer Anzug und eine mädchenhafte Pferdeschwanzfrisur. Das ist der Look einer jungen Frau, die etwas von ihrem Business versteht, nicht aber einer Großkriminellen! Das Outfit verharmlost die gesellschaftsschädigende Persönlichkeit von Beate Zschäpe, ja legitimiert sie dahingehend, dass ihre Autobiografie als Bestseller und der Film als Blogbuster offenbar schon in der Pipeline sind. Neonazismus als Business inkl. Stilberatung? Deutschland, so nicht!

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