Berlin-Women: Die Schokofabrik

Berlin-Women

Logo der Schokofabrik
Logo der Schokofabrik

Die „Schokofabrik“ liegt im Herzen von Berlin-Kreuzberg. Sie ist Berlins größtes Frauenzentrum und bietet seit Ende der 1980er Jahre Beratung, Bildung, Dienstleistung und Freizeitangebote. Alle Frauen sind willkommen. Der Vorstand der „Schokofabrik“ besteht derzeit aus Lisa Seiler, Helga Röhle und Kyra Röder. Die „Schokofabrik“ hat eine bewegte Biografie. Und wie es sich für eine 80er Lady gehört, erfindet sie sich immer wieder neu.

Jahrelang stand die 1200 qm große Schokoladenfabrik „Greiser und Dobritz“ in Berlin-Kreuzberg leer, bevor sie 1981 vom späteren Verein „Frauenstadtteilzentrum Kreuzberg e.V.“ besetzt und mit öffentlicher Unterstützung ausgebaut wurde. Ein Großteil der Arbeiten, die 1986 beendet werden konnten, leisteten die Frauen selbst. Das erreichte Ziel war es, einen Ort für deutsche und türkische Frauen zu schaffen. 1988 öffnete das türkische Frauenbad Hamam seine Pforten. Zum Angebot der Schoko gehörten und gehören eine Kindertagesstätte, Sport-und Sprachkurse, Bildung, Beratung und Möbelbau. Mittlerweile hat sich die Schokofabrik zu einer Genossenschaft entwickelt und betreibt ein originelles Sponsorinnenmodell: Seit 2003 können Unterstützerinnen monatlich den Preis eines Milchkaffees einzahlen. Seit 2004 erwerben Genossenschaftlerinnen Hausanteile und sichern die Einrichtung damit langfristig. 2006 wurde das Hamam erweitert, 2008 wurde die „CaféBar Marianne“ zum eigenständigen Gastronomiebetrieb. Wöchentlich besuchen 900 Frauen und Mädchen die Schokofabrik.

Frauenzentrum Schokofabrik, Naunynstr. 72/Mariannenstr. 6, 10997 Berlin – Kreuzberg, 030 615 29 99

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