Berlin-Women: Elke Mascha Blankenburg

kreative Unternehmerinnen

Mascha BlankenburgDie Dirigentin, Komponistin, Autorin und Berlin-Woman Elke Mascha Blankenburg ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Ihr Künstlername „Mascha“ stammt von der jüdischen Dichterin Mascha Kaleko, die die Musikerin sehr verehrte. Im Gedenken an Mascha Blankenburg werden wir an den nächsten Wochenenden ihr Essay „Rosen für Fanny Mendelssohn“ aus der Anthologie „Ein Traum von Musik. 46 Liebenserklärungen“ posten. So, wie es Mascha sich gewünscht hat. Wir danken Elke Heidenreich für die Genehmigung.  

Mascha Blankenburg hat ihre Anfänge in der Kirchenmusik, doch die Gründung des Leonarda Ensembles, des Clara Schumann-Orchesters, des Arbeitskreises „Frau und Musik“, Forschungen zu Komponistinnen und ihre Engagements als Mozart-, Bach- und Liszt-Dirigentin führten sie weit darüber hinaus. Wenn heute Kompositionen von Frauen aufgeführt und ausgestrahlt werden, haben wir das der Pionierleistung von Mascha zu verdanken. Nachdem ein Hörsturz ihre Dirigentinnentätigkeit einschränkte, wandte sich die Künstlerin dem Schreiben zu. Sie gab eine Anthologie über Dirigentinnen heraus, die heute als Standardwerk gilt. Auch schrieb sie Kurzgeschichten und den halbautobiografischen Roman „Tastenfieber und Liebeslust“, in dem sie mit dem Tabu: Liebe, Leidenschaft und Sex im Alter aufräumte. Mascha Blankenburg war eine hochintelligente, herzliche und leidenschaftliche Gesprächspartnerin, Kollegin und Freundin. Sie starb am 09.03.2013 in KölnIch vermisse sie.

Dr. Carola Muysers

Mascha Blankenburg auf Berlin-Woman

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