Deutschland „zickt“ herum – Stand der Dinge bei der Frauenquote

Pro Quote

Collage und Foto: ©Berlin-Woman

Für die EU-Kommissarin Viviane Reding ist es keine Frage. Sie will die gesetzlich geregelte Frauenquote in den Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen aller EU Mitgliedsstaaten! Während 5 Partner bereits ihre Quotenregelung eingetütet haben, zickt Deutschland weiter und im wahrsten Sinne des Wortes herum. Carola Muysers und Gabi Helmchen haben den Stand der Dinge für euch zusammengestellt:

Unter den insgesamt 500 Aufsichtsratsräten in den 30 führenden deutschen Unternehmen befinden sich 88 Frauen. In 3 Unternehmen sind die Räte komplett männlich besetzt. Macht eine 17,6 % Frauenquote. Namen und Details zu den Unternehmen und Frauen verrät uns Wikipedia. 5 der 30 Unternehmen mit insgesamt 187 Vorstandsmitgliedern weisen 7 Frauen vor. Macht 3,7 % Chefinnen, die da sind: Brigitte Ederer (Personalvorstand bei Siemens). Christine Hohmann-Dennhardt (Leitung des Bereichs Compliance und Integrität bei Daimler). Barbara Kux (Einkaufsleitung bei Siemens). Claudia Nemat (Leitung des Bereichs Europa bei der Telekom). Marion Schick (Personalvorstand bei der Telekom). Regine Stachelhaus (Personalvorstand bei Eon). Margret Suckale (Arbeitsdirektorin bei der BASF). Das sind Baustellen, die wir händeln können, wenn alle am selben Strang zögen.  Leider flext Kristina wieder einmal im Alleingang herum. Dieses Mal hat sie ein Clübchen mit 34 Karrierefrauen um sich geschart, die im FOCUS vom 14.01.2013 widersprüchliche und sinnentleerte Statements gegen die Frauenquote zum besten geben. Das verwundert Berlin-Woman.  Denn wer wirklich Erfolg hat, braucht den Erfolg anderer nicht zu fürchten.

Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!“ (Heinrich Heine).      

Die Quotenregelung in Europa

Die Frauenquote auf Berlin-Woman

Statistiken

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