World-Women: Michelle Obama (Lady in Red)

World-Women

Michelle & Barack Obama
Official White House Photo by Pete Souza

Strahlend schön in einem roten, ärmellosen (!) Kleid aus Samt und Chiffon von Jason Wu tanzte Michelle mit ihrem Mann Barack am Abend des Vereidigungs-Balles. Sie sahen aus wie frisch verliebt und müssten schon unglaublich gute Schauspieler sein, wenn das nicht echt ist. Nein, Frau und Mann nimmt es ihnen ab, dass sie zusammen gehören, dass sie sich aufeinander verlassen und dass sie sich auch nach 20 Jahren Ehe immer noch begehren. Wer ist die Lady in Red? Dieser Frage geht Gabi Helmchen vom Berlin-Woman-Team nach:

Michelle LaVaughn Robinson Obama (*17.01.1964) kam in Chicago als Tochter eines Maschinisten und einer Sekretärin zu Welt. Sie übersprang eine Schulklasse und begann mit 17 ihr Studium der Soziologie und Afroamerikanischer Studien. Sie schloss mit cum laude ab und begann ihr Jurastudium an der Harvard University, das  sie 1988 mit einem Doktortitel beendete. Michelle Robinson arbeitete zunächst in einer Anwaltskanzlei, (hier lernte sie Barack Obama kennen) danach war sie Beraterin des Chicagoer Bürgermeisters. Ab 1993 war sie Executiv Director einer NGO. 1996 wechselte sie zur University of Chicago in gleicher Funktion und wurde später Vicepresident for Community and External affairs. Und sie war im Aufsichtsrat von TreeHouse Foods Inc. tätig. Sie unterbrach ihre berufliche Karriere 3 Monate bevor ihr Mann Barack Obama seine Präsidentschaftskandidatur bekannt gab. (Sie hatten 1992 geheiratet und 2 Töchter bekommen.) „Vor jeder starken Frau steht ein erfolgreicher Mann!“ Das könnte man über die Obamas sagen. Oder auch: „Sie ist seine bessere Hälfte.“ Michelle ist klüger als ihr Mann, sie besitzt genauso viel Charisma wie er, sie kann reden, überzeugen, sich durchsetzen, sie hat Humor, ist sportlich, hat Geschmack und sieht gut aus. Und sie ist beliebter als ihr Mann. Wenn sie gewollt hätte, hätte sie Präsidentin der USA werden können. Doch ihr fehlt die Geduld und wie sie selbst sagt, kann sie ihre Klappe nicht halten. Bei Männern gute Voraussetzungen, um in der Politik etwas zu werden, nicht aber bei Frauen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, schauen wir mal, was in 4 Jahren ist.

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