Berlin-Woman kommentiert: Das Freiheits- und Einheitsdenkmal von Sasha Waltz/Milla und Partner

kreative Unternehmerinnen

2011 hatten die Choreographin Sasha Waltz und das Szenographie-Büro „Milla und Partner“ den Wettbewerb für das deutsche Freiheits- und Einheitsdenkmal zum Gedenken an die Friedliche Revolution 1989 und die Wiedervereinigung gewonnen. Berlin-Woman berichtete. Doch nur die Freiheit, nicht aber die Einheit war von Bestand.

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal von Milla und Partner/Sasha Waltz mit dem Titel „Bürger in Bewegung“ ist als begehbare und bewegliche Plastik geplant, die zu Interaktion, Austausch und Begegnungen einlädt. Vorgesehen ist eine 50 m lange gebogene Schale aus Glas, Metall und Asphalt mit graphischen Bildern und Kernsätzen der friedlichen Revolution in Lochstanzungen. Das Monument soll an zentraler Stelle auf den Sockel des ehem. Kaiser Wilhelm-Denkmals am Schlossplatz errichtet werden. Der Entwurf wurde weiterentwickelt, wobei Sasha Waltz die Wirkung von Schwerelosigkeit anstrebte, während der Architekt und Szenograph Johannes Milla näher bei der Ursprungsfassung blieb. Das Bundesbauministerium und der Staatsminister für Kultur und Medien favorisierten Millas Ansatz, in der Konsequenz zog sich Sasha Waltz vergangenen Monat vom Projekt zurück. Berlin-Woman wollte es genau wissen und fragte bei der Künstlerin und im Ministerium nach. Schließlich kostet das Denkmal 10 Mio €, wofür wir, „das Volk“  ein rundum gelungenes Monument haben möchten. Leider verwiesen die beiden Parteien jeweils auf die Presseabteilung des anderen. Schade, denn die Freiheit macht doch nur Sinn durch Einheit, wie es Sasha Waltz und Milla und Partner selbst in ihrer Modellbeschreibung von „Bürger in Bewegung“ formuliert hatten. Berlin-Woman bleibt dran!

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal auf Berlin-Woman

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal1

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal 2

Sasha Waltz auf Berlin-Woman 

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