Katharina Franck: eine Wiederentdeckung gestern in der Flittchenbar

kreative Unternehmerinnen

Die „große Gala der Novemberdepression“ in der  „Flittchenbar“ gestern war nicht nur was für Depressive und solche, die es werden wollen. Der ausverkaufte „Südblock“ bot uns eine romantische Bühnendekoration, die ganz unserer melancholischen Herbststimmung entspricht. Nie geträumt hätte sich Berlin-Woman allerdings, dass sie in dem ganzen November-Blues eine super Wiederentdeckung machen würde: 

Die Veranstalterin Christiane Rösinger, bekannt von den Lassie Singers, hatte eingeladen.  Die Shottas aus Brasilien/Berlin rüttelten mit südamerikanischen Garagen-Percussion und -gesängen wach. Arne Zank, Schlagzeuger bei Tocotronic, bewies sein Talent als Liedermacher, der unseren bekloppten Zeitgeist einzufangen weiß. Er erfreute mit total verrückten Texten und einem super Gitarrensound. Berlin-Woman lachte sich halb gesund und wunderte sich, dass das umherstehende Publikum so ernst blieb. Aber Depressive brauchen eine höhere Dosis. Die kam dann mit Katharina Franck, bekannt durch ihre Band „Rainbirds“ und dem Superhit „Blueprint„. Die Stimme, die Gitarre, die melancholischen Texte: die Musikerin bietet alles auf Höchstniveau. Seit 1997 ist sie als Solistin unterwegs. Sie spricht ihre Popsongs, die wie Gedichte mit den erstklassigen Gitarrenstücken zu einer vielstimmigen Harmonie verschmelzen. Eine echte Überraschung, nach der man getrost seine Antidepressiva ins Klo schmeißen kann! Berlin-Woman freut sich schon auf die nächste Flittchenbar und auf Christiane Rösinger, die mit ihrer coolen Moderation und ihren eigenen Songs ebenfalls jede Depression verscheucht.

Das Bild von Katharina Franck wurde mit der freundlichen Genehmigung der Künstlerin bereit gestellt.

Katharina Franck 

Flittchenbar

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