Berlin-Woman zur deutschen Einheit: das Freiheits- und Einheitsdenkmal!

kreative Unternehmer/innen

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin, Bild: www.freiheits-und-einheitsdenkmal.de

Noch immer tun wir Deutschen uns mit Denkmälern und Gedenkstätten schwer. Doch Erinnerungsorte sind notwendig, um Geschichte und Gegenwart miteinander zu verknüpfen und die Zusammenhänge auf ästhetisch-anschaulichem Weg an alle Generationen zu vermitteln. Berlin erhält ein Freiheits- und Einheitsdenkmal, der Entwurf stammt von der Berlin-Woman Sasha Waltz und Andreas Meck. Weitere Städte folgen dem Beispiel:  
2007 entschloss sich die Bundesregierung unseres Landes, ein nationales Freiheits- und Einheitsdenkmal auf dem Berliner Schlossplatz zu errichten. Dem gingen fast 10 Jahre Verhandlungen voraus, die die prominent besetzte Denkmalinitiative mit dem Staat führte. 2010 wurde dann ein nicht offizieller Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die Entwürfe „Bürger in Bewegung“ von Johannes Milla/ Sasha Waltz, „Die Knieende“ von Stefan Balkenhol und ein Buchstabenrätsel von Andreas Meck siegten. „Bürger in Bewegung“, eine begehbare Schale mit Texten zur Wiedervereinigung wird an prominenter Stelle vor dem Berliner Schlossplatz zum Laufen, Sitzen und Verweilen einladen. Leipzig, Plauen und Zwickau haben diese Denkmalidee aufgegriffen. In einem vorbildlichen Bürgerdiskurs sind nun die 3 Siegerentwürfe für Leipzig nominiert worden: 1. M+M, Marc Weis, Martin de Mattia mit Annabau Architektur und Landschaft. 2. realities: united, Studio for art and architecture. 3. Anna Dilengite/Tina Bara/Alba d’Urbano. Beteiligt sind auch hier Berliner kreative Unternehmer/innen!

Das Freiheits- und Einheitsdenkmal

 

 

Ein Gedanke zu „Berlin-Woman zur deutschen Einheit: das Freiheits- und Einheitsdenkmal!

  1. Hallo,

    ich tue mich mit Denkmälern etwas schwer, den ich habe leider keine guten Erinnerungen daran. Die einzigen die sie besuchen sind Touristen, die Einheimischen leider sehr selten, daher funktioniert dann das mit dem Erinnern auch nicht so gut. Ich persönlich denke das man das Geld lieber in die Menschen direkt stecken sollte, in Projekte, in Programme für die Menschen und nicht noch einen, überspitzt gesagt „Klotz“ in der Landschaft stellen, so schön er auch ist, den aber nur Touristen besuchen.

    Gruß Eve

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.