News auf Berlin-Woman – die gesetzliche Frauenquote am Horizont!

kreative Unternehmerinnen

Marie Marcks, Bild: frauen-aktiv.de

Hallo, hallöle, hier freut sich die kleine Frauenquote. Bald, oh bald komme ich aus den Fängen meiner bösen Stiefmutti Kristina und meiner bösen Stiefoma Angie heraus. Denn ich habe gleich 3 Paten im dtsch. Bundesrat gefunden: Das Saarland, Sachsen-Anhalt und die Hamburger SPD-Regierung setzen sich für meine gesetzliche Anerkennung ein. Dann bin ich nicht mehr das unerwünschte, illegale und unterernährte Kind der Herrscherinnen unseres Landes.  

Der Antrag der Hamburger SPD sieht die 2stufige Einführung einer festen Frauenquote in den Aufsichtsräten vor: Ab 2018 muss sie auf 20 % gestiegen sein, ab 2023 auf 40 %. Mit der Zustimmung von Saarland, Sachsen-Anhalt und Hamburg wäre eine Mehrheit erzielt, dann kann der Gesetzentwurf dem Bundestag vorgelegt werden. Dort sind die Grünen und die Linken für die Quote, die FDP spricht sich dagegen aus, in der CDU herrscht Rosenkrieg zwischen der Bundesfamilienministerin Schröder und der Bundearbeitsministerin v.d. Leyen, und die SPD muss sich auch noch sortieren.

Hier der Stand der Frauenquote nach den Angaben der Personalberatung Egon Zehnder International, des Bundesfamilienministeriums und des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, 2012 :

  • 12,8 Prozent in den Aufsichtsräten (2010: 8,7 Prozent)
  • 20 % in den Aufsichtsräten der DAX-Unternehmen
  • 25 % in Unternehmen mit Frauenförderung
  •  4,5 % auf Vorstandsposten (Zehnder), 3 % in den 200 größten dtsch. Unternehmen (DIW)

Auch die EU Justizkommissarin Viviane Reding votet für die Quote. Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Die Frauenquote auf Berlin-Woman

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Ein Gedanke zu „News auf Berlin-Woman – die gesetzliche Frauenquote am Horizont!

  1. Toll ist auch, dass Kristina Schröder den armen Kindern zum Weltkindertag _ Horizont_ wünscht (Minute 1:35)

    http://www.youtube.com/watch?v=uhVGe2SPZbg

    Zitat:“…Oft ist bei den armen Familien auch gleichzeitig das Problem, dass die Kinder nicht in der Schule unterstützt werden.“ Wen sie da jetzt angesprochen hat, würde ich gerne wissen. *grübel, ich glaube, da fehlt mir als arme Mutter der geistige Horizont.

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