Berlin-Women (Berlin Mistresses): Rachel Ruysch

Berlin-Women

Rahel, Ruysch, Blumenstück, Gemäldegalerie SMPK Berlin

Die Alten Meister der Berliner Gemäldegalerie sollen ins Depot. Den ganzen Sommer schon diskutieren Politiker, die SMPK und die Kunstwelt. Mit einem Aufruf, den bislang mehr als 12.000 Kunstfreund/innen unterschrieben haben, wird eine sinnvolle Lösung gefordert. Bitte nehmt Anteil und schaut mit der Berlin-Woman-Serie auf die tollen Alten Meisterinnen in der Gemäldegalerie. Nr. 4: Rachel Ruysch (1664-1750) ist eine barocke Stilllebenmalerin aus den Niederlanden. Sie beeinflusste zahlreiche Maler ihrer Zeit. Die Künstlerin lernte zunächst bei ihrem Vater Frederik Ruysch, einem Professor für Anatomie und Botanik und wurde dann 1679 beim Blumenmaler Willem van Aelst ausgebildet. Ihre Motive waren Blumen, Früchte, Reptilien und Insekten. 1701 wurde sie als erste Künstlerin in die Malergilde in Den Haag aufgenommen, 1708-16 arbeitete sie als Hofmalerin von Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz in Düsseldorf. Rachel Ruyschs Werdegang war vom Glück begünstigt. Sie heiratete mit 29 Jahren den Portraitmaler Jurriaen Pool, schenkte 10 Kindern das Leben, gewann 75.000 Gulden aus der staatlichen Lotterie und  konnte ihre Bilder hochpreisig verkaufen. Ihr letztes Gemälde stammt aus dem Jahr 1747, als sie 83 Jahre alt war. Werke von ihr befinden sich u.a. in der Londoner National Gallery, in den Uffizien, im Kunsthistorisches Museum Wien, im Rijksmuseum Amsterdam und in der Kasseler Gemäldegalerie.

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Gemäldegalerie SMPK

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