Hallo, Hallöle – hier spricht die Frauenquote

Das trugen die Frauenrechtlerinnen und voteten für die 50 % Quote!

Hallo, hallöle, hier morst mal wieder die Frauenquote – Quälgeist und Stieftochter der führenden Politikerinnen unseres Landes. Schon immer habe ich gesagt, alle guten Dinge sind 4. Bisher sorgten für mich Stiefmutti Kristina, Stiefoma Angie und die Hlg. Ursula. Die Stiefs wollen mich nicht haben, die Hlg. Ursula will 30 %. Jetzt kommt die 4.: Tante Viviane aus Europa. Ob die mich endlich richtig lieb hat? 

Aktuell scheiterte der Gesetzesvorschlag zur „Flexi-Quotenregelung“ der Bundesfamilienministerin an der FDP und CDU/CSU.  Ausnahmsweise mal gut gemacht! Denn Kristina Schröder will eine gesetzliche Selbstverpflichtung, mit der sich die 30 Dax notierten-Unternehmen in Deutschland eine eigene Quoten-, bzw. Nichtquotenregelung backen können. Laut eigenen Angaben  würde VOLKSWAGEN ihre 4,3 % Frauen in der Führungsriege auf 11 % und ADIDAS ihre 26 % auf 35 % aufstocken. Und dann? Derzeit agieren auf den Vorstandsetagen der Großunternehmen 3 % Frauen, in den Aufsichtsräten 10-15 %, an den Unis 17 % Professorinnen … Nur eine gewaschene gesetzliche Regelung kann dieses Ungleichgewicht ins rechte Lot rücken. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen votiert für die 30 %-Regelung. Nun erwarten wir den Richtlinien-Vorschlag der EU-Kommissarin Viviane Reding.  In den Ländern Europas, in denen die gesetzliche Quotenregelung herrscht, ist der Frauenanteil auf der Führungsebene sichtlich gestiegen!

Schon mal notieren: Diskussionsveranstaltung Frauenquote, „Herdprämie“ und Co. – Stimmen aus Algerien, Norwegen und Deutschland, Montag, den 27.08.2012, 19:00 Uhr, ARD-Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a, 10117 Berlin

Berlin-Woman ist für die 50 %. Damit folgt sie Hedwig Dohm, die in Korsett und Krinoline mehr Mumm hatte, als die Politikerinnen von heute in Body und Hosenanzug.

mehr zur Frauenquote auf Berlin-Woman

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