Berlin-Women (Berlin-Mistresses): Sofonisba Anguissola

Berlin-Women

Sofonisba Anguissola, Portrait von Bianca Ponzoni Anguissola, 1557, Gemäldegalerie SMPK Berlin

Die Alten Meister der Berliner Gemäldegalerie sollen ins Depot. Dagegen wehrt sich die Kunstwelt mit einer Petition. Bitte unterschreibt den Aufruf und schaut mit der Berlin-Woman-Serie auf die tollen Alten Meisterinnen in der Gemäldegalerie. Nr. 2: 

Sofonisba Anguissola (1531/1532-1625) ist eine Renaissance-Malerin. Sie zählt zu den erfolgreichsten Künstlerinnen der Epoche. Sofonisba Anguissola stammt aus einer adeligen Kaufmannsfamilie. Sie war die Älteste von 6 Geschwistern und wurde nach „modernen“ Maßstäben erzogen.Auch ihre Schwestern ergriffen künstlerische Berufe. Sofonisba Anguissola wurde u.a. bei Bernardino Campi und Bernardino Gatti, gen. Il Sojaro ausgebildet. Ihr Vater übernahm das Management der talentierten Tochter. 1559 wurde sie als Hofmalerin an den spanischen Königshof nach Madrid berufen. Ihre Aufgabe war, die Königsfamilie zu portraitieren und die junge Königin Elisabeth von Valois zu unterrichten. 1568 heiratete Sofonisba Anguissola den sizilianischen Edelmann Fabrizio di Moncada. Nach dessem Tod heiratete sie den Genuesen Orazio Lomellini. Die Künstlerin machte sich vor allem mit Adelsportraits und Figurendarstellungen einen Namen. Ihr Bild „die 3 Schwestern beim Schachspiel“(Posen) gilt als erstes Genrestück in der italienischen Malerei. Viele ihrer Werke befinden sich in großen europäischen Gemäldesammlungen. Die Malerin unterhielt Kontakt zu Peter Paul Rubens und Antonis van Dyck und unterrichtete junge Künstlerinnen. Ihr Leitspruch dürfte gelautet haben: Klopfe nicht bei den Mächtigen an, warte, bis sie bei DIR anklopfen!

Hier geht es zur Petition

Gemäldegalerie SMPK

 

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