Berlin-Woman regt sich auf: Berlins Alte Meister sollen in den Keller

Berlin-Tiergarten

Berlin besitzt eine der schönsten Sammlungen Alter Meister der Welt. Bisher waren die prachtvollen Werke in der Gemäldegalerie am Kulturforum zu bewundern. Nun sollen sie einer großen Präsentation der Kunst des 20. Jahrhunderts weichen und jahrelang hinter Schloß und Riegel. Dagegen wehrt sich die Kunstwelt und mit ihnen Berlin-Woman, die ab morgen eine Serie über die Alten Meisterinnen: Old Berlin Mistresses startet.

Mittlerweile haben 12.000 Kunstfreund/innen aus aller Welt die Petition des Havard Prof. Jeffrey Hamburger unterschrieben. Und es müssen noch viel mehr werden. Denn der Bund hat bereits entschieden und stellt 10 Mio € für die Umrüstung des Berliner Kulturforums zur Verfügung. Dorthin soll die erweiterte Sammlung der Kunst des 20. Jahrhunderts der Staatlichen Museen. Die Alten Meister wandern erst mal ins Depot und dann langfristig auf die Museumsinsel in Berlin-Mitte. Die Petition stellt sich nicht gegen die geplante Umsiedelung. Vielmehr ruft sie deutlich zum verantwortungsvollen Umgang mit unseren Steuergeldern und unserem Kunst- und Kulturgut auf. Beides ist in Gefahr: das Geld für fragwürdige Umbauaktionen verbrannt, die Alten Meister vergessen und verdammt. Wie wichtig historische Vorbilder aus Kunst und Kultur sind,  zeigt die Serie über die Alten Meisterinnen in der Gemäldegalerie, die Berlin-Woman ab morgen startet.

Berlin-Woman hat bereits unterschrieben. Wer ebenfalls davon überzeugt ist, dass Kunst und Kultur nicht in den Keller gehören, sollte sich der Petition anschließen.

Hier geht es zur Petition

Dorothea Therbusch

Sofonisba Anguissola

Elisabeth Vigée-Lebrun

Rahel Ruysch

Anne Vallayer-Coster

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