WE mit Berlin-Woman: der Körnerpark in Berlin-Neukölln

die blaue Stunde

Foto: www.rollberg.de

Erst war´s zu kalt, jetzt ist ist´s zu heiß. Wohin bloß bei diesem launigen Wetter? Berlin-Woman hat sich aufgemacht und ein kleines Paradies entdeckt. Wusstet ihr, dass auch Berlin-Neukölln sein Schloss hat? Kommt mit, ich zeige es euch:

Mitten im tiefsten Neukölln erstreckt sich eine monumentale neobarocke Gartenanlage. Prachtvolle Treppen, Putten, ein Kaskadenspringbrunnen, feinster englischer Rasen. Und da hinten ist auch schon das Schloss zu sehen … Der Körnerpark wurde 1912-16 angelegt. Er ist ein Geschenk des Großgärtners Franz Körner an die Stadt Berlin. Bei den Bauarbeiten wurde ein Reitergrab aus der Zeit der Völkerwanderung um 5./6. Jh. n.Chr. entdeckt.  Der Park lädt mit streng axialen Blumenbeeten, hohen Arkadenwänden und mächtigen Balustraden ein. 1977 wurde die Anlage umfassend restauriert und renoviert, seit 1983 steht sie unter Denkmalschutz. Auf der Westseite liegt die Orangerie mit Galerie und Café. Hier veranstaltet das Bezirksamt Neukölln, Abtlg. Kultur Konzerte und Ausstellungen, über die Berlin-Woman regelmäßig berichtet. Heute aber entspannt auch sie sich im „Café im Körnerpark“, das mit Frühstück ab 2,60 €, Speisen ab 4,00 €, Kaffee ab 1,60 €  und einer großen Sonnenterrasse aufwartet. Der Springbrunnen plätschert, ein leichter Wind weht durch die hohen, grünen Baumwipfel, und in den Arkadenbögen sitzen Verliebte. Ein königlicher Ort im Arbeiter- und Künstlerviertel Neukölln!

Café im Körnerpark

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