Ausstellung: Diary of a Mad Artist – Kiba Lumberg

Berlin-Kreuzberg

Kiba Lumberg, I must go on, Foto: www.kaidikhas.de
„In der Nacht verwandeln sich selbst die vertrauten Orte. Es ergeben sich Bilder im Kopf, Erinnerungen, Fragmente der Dinge. Dinge, die nie waren, Orte, Momente, Empfindungen- wie aus dem Reich der Träume, auch wenn ich wach bin“. Zentrales Thema der Romni Künstlerin Kiba Lumberg ist das „Anderssein“, mit dem sie sich in Comics, Gemälden, Installationen und Performances auseinandersetzt. Als deren Figur erfindet sie sich immer neu. Parodistisch, selbstironisch, karikaturesk und ungeschönt begegnet sie sich selbst. In der finnischen Roma-Tradition der „Oral History“ erzählt sie von ihrem abseitigen Leben. Auf diese Weise trägt sie zum Diskurs der zeitgenössischen Sinti- und Romakultur bei. Kiba Lumberg (*1956) stammt aus Lappeenranta/FIN. Sie entzog sich dem Einfluss der finnischen Roma und wuchs auf eigenem Wunsch im Waisenhaus auf. Sie studierte an der Universität für Kunst und Design in Helsinki. Lumberg war u.a. im Pavillon der Sinti und Roma auf der Biennale Venedig 2007  und 2011 vertreten. Aktuell zeigt Kiba Lumberg eine Ausstellung in der Galerie Kai Dikhas.  Sie wurde in Zusammenarbeit mit der finnischen Künstlerin Kaarina Majander realisiert.

Kiba Lumberg, Diary of a Mad Artist, Galerie Kai Dikhas, Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 85 D, 10969 Berlin-Kreuzberg, Di-Sa 12:00-19:00 Uhr, 22.06-21.09.2012

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