Berlin-Women, Leiko Ikemura

Berlin-Woman

Anlässlich der aktuellen Ausstellung „Innovationen in der Schweizer Kunst“, die Berlin-Woman mitkuratiert hat, gibt es eine Sonderserie über die Protagonistinnen.  Alle beteiligten Künstlerinnen haben einen Berlin-Schweiz-Bezug. Heute ist es Leiko Ikemura: Leiko Ikemura (*1951) ist eine japanisch-schweizerische Künstlerin. Mit 21 Jahren verlässt sie Japan für ein Sprachenstudium in Spanien. Anschließend studiert sie in Granada und Sevilla Bildhauerei und Malerei.

Ab 1979 lebt sie in Zürich, wo erste von ihr als gültig erachtete Gemälde entstehen. 1983 hat sie ihre erste Einzelausstellung im „Bonner Kunstverein“ und wird für 9 Monate „Stadtzeichnerin“ der Stadt Nürnberg, sie schafft Gemälde und Zeichnungen. 1985 zieht die Künstlerin nach Köln. Ab 1987 arbeitet sie auch mit der Skulptur und lotet neue Gestaltungsmöglichkeiten aus, die sich wiederum auf ihre Malerei auswirken. Ihre Figuren sind Sinnbild für den Verlust kultureller Identität. Leiko Ikemura ist eine Grenzgängerin zwischen der japanischen und der abendländischen Kultur. Sie lebt und arbeitet in Köln und Berlin, wo sie seit 1991 eine Professur für Malerei an der „Universität der Künste“ inne hat. Sie ist auf zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. 1999 gestaltete sie den japanischen Pavillon auf der Biennale in Melbourne, 2002 widmete die Kölner Kunstmesse der Künstlerin eine Einzelpräsentation im Rahmen der Sonderschau Skulptur. Innovationen in der Kunst der Schweiz. Zum 100. Todestag von Clara von Rappard. Clara von Rappard, Marianne von Werefkin, Meret Oppenheim, Leiko Ikemura, Pipilotti Rist, Kunsthaus Interlaken, Jungfraustr. 55, CH-3800 Interlaken, Mi-Sa 15:00-18:00 Uhr, So 11:00-17:00 Uhr, Vernissage 16.06.2012, 17:00 Uhr, Einführung: Dr. Carola Muysers, Musik: „duelles“, 16.06.-19.08.2012

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