Berlin-Women: Clara von Rappard

Berlin-Women

Clara von Rappard, Selbstbildnis, 1890, Kunstmuseum Bern, Foto: Gesellschaft "Clara von Rappard"

Clara von Rappard (1857–1912) ist eine deutsch-schweizer Malerin. Als Tochter des westfälischen Juristen, Unternehmers, Naturwissenschaftlers und Linksliberalen Conrad von Rappard wurde sie schon früh mit der Kunst und Kultur in ganz Europa vertraut gemacht. Sie wuchs in der Schweiz und Berlin auf und erhielt u.a. 1868/69 bei Döme Skutzesky in Venedig, 1870 –1871 bei Heinrich Dreber in Rom, in der Schule des Kunstgewerbemuseums Berlin, 1875–1885 in der Damenklasse Karl Gussows in Berlin, 1886 in der Eliteschule für Künstlerinnen bei Christoph H. Roth in München und in den 1880er Jahren bei Ludwig von Gleichen-Reisswurm eine professionelle Kunstausbildung. Adolph Menzel, Paul Meyerheim, Arnold Böcklin und Eugène Burnand waren ihre künstlerischen Berater. Clara von Rappard schuf Pleinairlandschaften, Portraits, Graphiken und Zeichnungen, Illustrationen, Wandgemälde und allegorische Arbeiten. Sie war auf zahlreichen Ausstellungen in England, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den USA vertreten. Zu Lebzeiten galt sie als bekannteste Malerin der Schweiz. Anlässlich ihres 100. Todestages findet eine Ausstellung statt, die ihr Werk im Verein mit berühmten Schweizer Künstlerinnen präsentiert. Berlin-Woman ist eine der Kurator/innen und wird die Ausstellung am Samstag, den 16.06.2012 eröffnen:

Innovationen in der Kunst der Schweiz. Zum 100. Todestag von Clara von Rappard. Clara von Rappard, Marianne von Werefkin, Meret Oppenheim, Leiko Ikemura, Pipilotti Rist, Kunsthaus Interlaken, Jungfraustr. 55, CH-3800 Interlaken, Mi-Sa 15:00-18:00 Uhr, So 11:00-17:00 Uhr, Vernissage 16.06.2012, 17:00 Uhr, Einführung: Dr. Carola Muysers, Musik: „duelles“, 16.06.-19.08.2012

Clara von Rappard

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