WE mit Berlin-Woman: die Ausstellung „Ulrike Ottinger, Fotografin und Sammlerin. Portraits“

Berlin-Charlottenburg

Ulrike Ottinger, Im Atelier. Ulrike Ottinger, Tabea Blumenschein, Berlin 1976, Foto: www.dasverborgenemuseum.de

Als Autorin des Neuen Deutschen Films ist die Berlin-Woman Ulrike Ottinger international bekannt. Dass sie auch hervorragend fotografiert und Kunst sammelt, wissen weitaus weniger. Aktuell und zum ersten Mal präsentiert „Das Verborgene Museum“ eine Auswahl ihrer Fotos, die im Dialog mit Aufnahmen aus der Sammlung Ottinger/Sykora zu sehen sind:Neben dem Filmmemachen hat Ulrike Ottinger die Fotografie stets als eigenständige Kunst betrieben. Ihre Motive sind vor allem Künstler/innen und Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Dokumentarische und inszenierte Portraits, u.a. von der Groteskentänzerin und Perfomance-Künstlerin Valeska Gert setzen eingängige fotografische Akzente. Ottingers Aufnahmen wurden auf der documenta in Kassel, der Berlin Biennale und in internationalen Einzelausstellungen gezeigt.  In der Ausstellung des „Verborgenen Museums“ treten sie nun in Relation zu den historischen Fotos von Valeska Gert, Lotte Jacobi, Suse Byk u.a. aus der Sammlung Ottinger/Sykora und laden zu einer diskursiven Reise durch 100 Jahre Fotokunst ein.

Ulrike Ottinger– Fotografin und Sammlerin. Portraits. Das Verborgene Museum. Dokumentation der Kunst von Frauen eV, Schlüterstr. 70, 10625 Berlin, Do-Fr 15:00-19:00 Uhr, Sa-So 12:00-16:00 Uhr, bis 05.08.2012

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