Berlin-Women: Ulrike Ottinger

Berlin-Women

Foto: www.kestnergesellschaft.de

Ulrike Ottinger (* 1942) ist eine der bekanntesten deutschen Autorinnen des Neuen Deutschen Films. 1962-1968 studierte sie in Paris Radiertechniken bei Jonny Friedlaender und Kunstgeschichte, Religionswissenschaften und Ethnologie bei Claude Lévi-Strauss, Louis Althusser und Pierre Bourdieu. 1966 verfasste sie ihre erstes Drehbuch: „die mongolische Doppelschublade“. 1969 gründete sie den Konstanzer „filmclub visuell“ sowie die Galerie und Edition „galeriepress“. Ab 1972 entstanden zahlreiche Spielfilme: „Laokoon und Söhne“ (1972), die Happening-Dokumentation „Berlinfieber – Wolf Vostell“ (1973), „die Betörung der blauen Matrosen“ (1975) mit Valeska Gert, der Piratinnenfilm „Madame X“ (1977) und die „Berlin-Trilogie“ mit dem „Bildnis einer Trinkerin“ (1979), „Freak Orlando“ (1981) und „Dorian Gray im Spiegel der Boulevardpresse“ (1984). Hinzu kamen Dokumentarfilme, in dem Ottinger einen ethnographischen Blick auf die nahe und ferne Umgebung wirft. Auch ist die preisgekrönte Künstlerin bis heute als Regisseurin für Theater und Oper tätig. Ihre Filme und Fotografien sind auf großen Festivals und Ausstellungen zu sehen.  Am 06.06.2012 feiert Ulrike Ottinger ihren 70. Geburtstag. Zu diesem Anlass zeigt „das verborgene Museum“ eine Ausstellung über Ulrike Ottinger als Fotografin, Sammlerin und Portraitistin.

Die Eröffnung ist heute!

Ulrike Ottinger, Fotografin und Sammlerin. Portraits, Das verborgene Museum. Dokumentation der Kunst von Frauen e.V., Schlüterstr. 70, 10625 Berlin, Do-Fr 15:00-19:00 Uhr, Sa, So 12:00-16:00 Uhr, 07.06.-05.08.2012. Eröffnung heute, Dienstag den 05.06.2012 um 19:00 Uhr.

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