Berlin-Women: Hildegard Ochse

Berlin-Women

Hildegard Ochse, Selbstportrait, 1980er Jahre, www.southlondonmuseum.de

Hildegard Ochse (1935-1997) ist eine deutsche Fotografin. Aktuell werden 180 Werke im „Haus am Kleistpark“ aus der Sammlung der Künstlerin gezeigt. Die Fotografin verlebte ihre Jugend in den USA und kehrte 1955 nach Deutschland zurück. Sie studierte Romanistik und Kunstgeschichte in Freiburg/Br., heiratete und zog nach Berlin. 1975 begann sie mit der Fotografie.  Sie lernte 1979-1981 bei den Fotografen Michael Schmidt und Ulrich Görlich an der „Fotowerkstatt“ der VHS in Berlin-Kreuzberg. Im Anschluss war sie als freiberufliche Fotografin tätig und schuf zahlreiche Serien, darunter Natur in der Stadt, Großstadtvegetation (1979), No Future Café Mitropa (1980), Großstadtkirchen (1981), Winter in Berlin (1980-83), der Eid auf die Verfassung (1986/87), Königlich Preußische Porzellanmanufaktur KPM (1987), Die Mauer (1989-90), Jerusalem – Die Ewige Stadt (1995-96). Bis zu ihrem frühen Tod 1997 war sie auf vielen internationalen Ausstellungen vertreten. Teile ihres Oeuvres befinden sich in der Sammlung der Berlinischen Galerie, im Centrum studi e archivo dip fotografia der Universität Parma und in Privatsammlungen.

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